Mordpläne, eine geheime Warnung und acht Angeklagte – rund um Donald Trump verdichten sich die Sicherheitsbedrohungen auf mehreren Fronten.
Israel soll die US-Regierung vor einem iranischen Mordplan gegen Präsident Donald Trump gewarnt haben. Wie CNN und das Wall Street Journal unter Berufung auf ungenannte Quellen berichten, habe die Führung in Teheran diesen Plan erst kürzlich ausgearbeitet. Laut CNN habe die US-Regierung zuletzt wiederholt derartige Warnungen erhalten – die israelische Warnung sei jedoch neu gewesen und habe einen konkreten Anschlagsplan umfasst. Über Details des Plans war nichts bekannt.
Israelischer Einfluss?
Einem weiteren US-Beamten zufolge könnte die Warnung auch als Versuch zu werten sein, Einfluss auf Trumps Entscheidungen im Konflikt mit dem Iran zu nehmen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte zuletzt einen deutlich schärferen Kurs gegenüber Teheran gefordert und war darüber mit Trump in Konflikt geraten.
Unabhängig davon wurden acht Männer wegen eines mutmaßlich geplanten Anschlags auf ein Kampfsportevent am Geburtstag des US-Präsidenten angeklagt. Eine Grand Jury in Columbus, Ohio, wirft ihnen laut Justizministerium Verschwörung zur Unterstützung von Terroristen, zum Mord auf dem Hoheitsgebiet der Regierung sowie zum Mord an einem Regierungsmitglied vor – Vergehen, auf die lebenslange Haft steht. Bei dem Event handelte es sich um „UFC Freedom 250″.
Trumps Reaktion
Trump selbst hatte auf dem Rückflug vom NATO-Gipfel in Ankara überraschend nicht die neue Air Force One genutzt und damit Spekulationen über mögliche Sicherheitsbedenken ausgelöst.
Später äußerte er sich dazu mit den Worten: „Ich bin die Nummer eins auf der Todesliste des Iran.“