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Türen stehen offen“: Senderchef plant Kratky-Comeback – nur nicht am Morgen

Türen stehen offen“: Senderchef plant Kratky-Comeback – nur nicht am Morgen
(Screenshot Instragram/Robert Kratky)
2 Min. Lesezeit |

Erschöpfung, Hassnachrichten und Morddrohungen: Österreichs Radio-Star Robert Kratky zieht die Reißleine und verlässt den beliebten „Ö3 Wecker“ früher als geplant.

Robert Kratky verlässt „Ö3 Wecker“ früher als geplant. Der 52-jährige Radiomoderator leidet unter gesundheitlichen Problemen und sah sich nach Veröffentlichung seiner Jahresgage in der ORF-Transparenzliste massiven Anfeindungen und sogar Morddrohungen ausgesetzt. Die Transparenzliste wies für Kratky ein Jahresgehalt von rund 400.000 Euro aus, was ihn zu einem der bestbezahlten Moderatoren des Senders macht. Ö3-Senderchef Michael Pauser erklärte im „Kurier“, dass konzentriertes negatives Feedback eine Wucht entwickeln kann, die sowohl den Einzelnen als auch die Organisation belastet.

⇢ Nach 40 Jahren verstummt die Stimme: Kratky packt über Ö3-Abschied aus

Nachfolge vorerst geklärt

Die Moderation des „Ö3 Weckers“ übernehmen ab sofort Gabi Hiller und Philipp Hansa, die bereits als Kratkys Stellvertreter fungierten. Interessant dabei: Kratky hatte sich in früheren Interviews explizit eine Frau als Nachfolgerin gewünscht – mit Gabi Hiller ist dieser Wunsch zumindest teilweise in Erfüllung gegangen.

Zukunft beim ORF

Eine künftige Zusammenarbeit zwischen Kratky und dem ORF ist laut Pauser keineswegs ausgeschlossen. „Er ist seit 30 Jahren beim ORF und wenn der Zeitpunkt kommt, an dem es Robert wieder besser geht, stehen ihm die Türen offen und man wird dann über neue Ideen reden – aber man wird nicht mehr über den ‚Ö3 Wecker‘ reden.“ Während eine Rückkehr zur Morgensendung nicht mehr zur Debatte steht, sind andere Formate mit dem langjährigen Radioprofi durchaus denkbar.

Persönliche Auszeit

Der Moderator folgt nun den Empfehlungen seiner Ärzte und nimmt sich eine Auszeit zur Erholung. Die Dauer seiner Pause bleibt offen. In seiner Abschiedserklärung sagte Kratky: „Schweren Herzens, aber voller Dankbarkeit habe ich beschlossen, das Mikrofon des Ö3-Weckers endgültig an meine hervorragenden Kolleginnen und Kollegen weiterzureichen.“ Auf ärztliches Anraten früher als geplant, ziehe ich mich damit vorerst in mein Privatleben zurück.

In seinen Abschiedsworten drückte der Moderator tiefe Dankbarkeit aus: „Mein ganzes Leben lang durfte ich als Creator und Producer gestalten, als Autor und Comedian unterhalten und als Anchor (Hauptmoderator) des Ö3-Weckers Millionen Menschen durch den Morgen begleiten.

Zum Abschied verneige ich mich somit voller Dankbarkeit und Demut vor jenen, denen meine Chancen, meine Ausbildungen und meine Karriere geschuldet sind.“

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KO KOSMO-Redaktion
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