Start NEWS PANORAMA Vergleich Damals-Heute: Geht es den Nachfolgestaaten Jugoslawiens besser?
27 JAHRE SPÄTER

Vergleich Damals-Heute: Geht es den Nachfolgestaaten Jugoslawiens besser?

Bosnien-Herzegowina


Seit der Volkszählung von 1991 (4.377.033 Einwohner) verringerte sich die Bevölkerung in Bosnien-Herzegowina um knapp 850.000 Personen. Laut offizieller Statistiken der staatlichen Institutionen ist jeder fünfte Bosnier arbeitslos, während internationale Organisationen von einer Arbeitslosigkeit von bis zu 38 Prozent ausgehen. Auch der Durschnittslohn des Landes befindet sich am unteren Ende dieser ex-jugoslawischen Liste: 863 KM (rund 440 Euro). Wie auch in vielen anderen Nachfolgestaaten reicht ein normaler Lohn nicht wirklich aus, um die monatlichen Lebenshaltungskosten zu decken.

Montenegro

Postcards from Podgorica.

Ein Beitrag geteilt von Emma Sawatzky (@emmasawatzky) am


Seit der letzten Volkszählung im ehemaligen Jugoslawien im Jahre 1991 (615.267) leben heute knapp 10.000 Menschen mehr in Montenegro. Auch wenn sich das Land hinsichtlich des durchschnittlichen Verdienstes vor Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina befindet, so ist die Differenz nicht besonders hoch: 510 Euro. Davon bleiben nach Abzug von Miete, Grundnahrungsmitteln, Strom, Gas, Wasser etc. nur rund 50 Euro übrig.

Serbien

#Slavija #Fountain #Beograd #Belgrade

Ein Beitrag geteilt von iMihajloMihajlo (@imihajlomihajlo) am


Vor 27 Jahren lebten in Serbien 7.822.795 Menschen. Seither verringerte sich diese Anzahl um 635.933 auf 7.186.862 (2011). Insgesamt 14,7 Prozent der Bevölkerung waren Ende 2017 arbeitslos und jene, die einen Job haben, verdienten im Durchschnitt 50.048 Dinar (422,6 Euro). Wie auch in den anderen Nachfolgestaaten reicht ein durchschnittlicher Lohn nicht aus, um die Lebenserhaltungskosten einer einzelnen Person (Wohnung, Essen, Nebenkosten, etc.) zu decken.