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Prozess

Versuchter Mord: Raser wegen Verfolgungsjagd vor Gericht

Versuchter Mord: Raser wegen Verfolgungsjagd vor Gericht
(FOTO: iStock/YuriyVlasenko)
2 Min. Lesezeit |

In einer dramatischen Verfolgungsjagd, die sich wie eine Szene aus einem Actionfilm abspielte, wird ein 34-jähriger Mann beschuldigt, sich im Dezember 2023 einer Polizeikontrolle widersetzt zu haben.

Dies führte zu mehreren schweren Unfällen einschließlich Verletzten. Heute steht er am Straflandesgericht im Mittelpunkt einer Anklage, die versuchten Mord einschließt, nachdem er in rücksichtsloser Fahrt versucht hatte, der Polizei zu entkommen.

Die Ereignisse des Dezember

Bei dem Versuch, den 34-jährigen Mann aus Serbien anzuhalten, eskalierte die Lage schnell, als dieser in seinem Jaguar mit hoher Geschwindigkeit davonraste. Er ignorierte Verkehrsregeln, überfuhr eine rote Ampel, plötzlich erfasste er eine Radfahrerin und stieß gegen ein weiteres Fahrzeug. Diese chaotische Flucht setzte sich unvermindert fort und fand ihr vorläufiges Ende in einem weiteren Zusammenprall auf dem Landstraßer Gürtel.

Drogen und ohne Führerschein

Ermittlungen ergaben später, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Drogen stand, über keinen gültigen Führerschein verfügte und das Fahrzeug nicht zugelassen war.

Flucht wegen fehlendem Visum?

Die Anklagebehörde sieht in den Handlungen des Beschuldigten den Tatbestand des versuchten Mordes erfüllt, insbesondere weil er auch auf zwei Polizisten zugefahren sein soll, die ihm mit gezückten Waffen den Weg versperrten. Diese konnten sich nur durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen.

Rudolf Mayer, der Verteidiger des Beschuldigten, hält die Anschuldigungen für überzogen und plädiert auf Nötigung. Er betont, dass zu keinem Zeitpunkt eine echte Lebensgefahr für die Beamten oder andere Beteiligte bestanden habe: „Das sind trainierte Beamte und keine Invaliden. Die wissen, was sie in so einer Situation machen müssen“. Des Weiteren argumentiert er, dass die eigentliche Ursache für die Flucht seines Mandanten dessen Fehlen eines gültigen Visums war. Der Prozess wird am 1. August fortgesetzt.

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KO KOSMO-Redaktion
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