Mehr als ein Drittel der Österreicher ab 30 Jahren schluckt regelmäßig Nahrungsergänzungsmittel – vor allem zur Stärkung des Immunsystems.
Mehr als ein Drittel der Österreicher über 30 Jahre setzt regelmäßig auf Nahrungsergänzungsmittel, weitere 30 Prozent greifen zumindest gelegentlich zu diesen Präparaten. Dies geht aus einer aktuellen Erhebung hervor. Besonders die Stärkung des Immunsystems steht dabei im Vordergrund – für 60 Prozent der Anwender ist dies der Hauptgrund für die Einnahme, insbesondere während der Erkältungssaison. Weitere wichtige Motive sind die Förderung der körperlichen Leistungsfähigkeit (31 Prozent), die Unterstützung der Verdauungs- und Darmgesundheit (30 Prozent) sowie die Pflege der Gelenkfunktion (28 Prozent).
Die Untersuchung, die von Prof. George Birkmayer NADH gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Spectra durchgeführt wurde, offenbart deutliche Unterschiede im Nutzungsverhalten zwischen den Altersgruppen und Geschlechtern. Während in der Silent Generation (vor 1950 geboren) fast jeder Zweite (46 Prozent) regelmäßig zu Nahrungsergänzungsmitteln greift, tut dies nur knapp ein Drittel (31 Prozent) der Millennials (Geburtsjahrgänge 1980-1994). Geschlechtsspezifisch zeigt sich ein leichter Unterschied: 36 Prozent der Frauen nutzen diese Produkte, bei den Männern sind es 33 Prozent.
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Einnahmegewohnheiten
Die Häufigkeit der Einnahme variiert stark, wobei viele Befragte täglich oder mehrmals wöchentlich Nahrungsergänzungsmittel konsumieren. Ältere Personen weisen dabei eine deutlich höhere Einnahmefrequenz auf als jüngere Altersgruppen. Seit Jahrzehnten zählen Mineralstoffe und Vitamine zu den beliebtesten Nahrungsergänzungsmitteln und sind fester Bestandteil der persönlichen Gesundheitsroutine – vorwiegend werden sie in Form von Kapseln oder Tabletten eingenommen.
Gesundes Altern
Die Erhaltung der Mobilität, der geistigen Frische und der Energie bis ins hohe Alter sowie die selbständige Alltagsgestaltung stehen im Zentrum der Motivation für ein gesundes Altern. Die Studie wurde zwischen dem 31. März und 31. April 2025 durchgeführt und befragte insgesamt 1000 Österreicher sowie 1600 Deutsche im Alter von 30 bis 75 Jahren zu ihren Einstellungen und Maßnahmen bezüglich gesunden Alterns und Nahrungsergänzungsmitteln.