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„RIVALEN AUSSCHALTEN“

Von Balkan-Mafia entsandt: Auftragskiller landeten in Wien

Symbolbild (FOTOS: iStockphotos)

Auf dem Weg zu ihren Auftraggebern, der Balkan-Mafia in Montenegro, hielten sich zwei extra eingeflogene kolumbianische Auftragskiller zwei Tage lang in Österreich versteckt.

Österreich – Zwischenstation auf tödlicher Mission: Zwei Tage lang hielten sich die extra eingeflogene kolumbianische Auftragskiller im Land versteckt. Sie waren auf dem Weg zu ihren Balkan-Mafiabossen in Wien zwischengelandet. Die ehemaligen Elitesoldaten hätten gleich mehrere Zielpersonen „ausschalten“ sollen.

Beide Männer seien grundsätzlich keine Berufskiller gewesen, wie die „Krone“ berichtet. Einer habe Geld fürs Haus benötigt, der andere wollte seine Schulden begleichen. Also nahmen die kolumbianischen Ex-Soldaten die „Einladung“ eines in Montenegro agierenden Landsmannes an.

Der Mafia-Clan soll den Männern 25.000 Euro pro erledigtem Auftrag angeboten haben. Und von diesen soll es laut Geheimdienst einige gegeben haben. Entlang des Balkans und in anderen europäischen Ländern sollten die Ex-Soldaten Schlüsselfiguren rivalisierender Banden „ausschalten“.

Fahnder warteten bereits an Grenze
Die Killer wurden über die Türkei nach Wien eingeflogen. Zwei Tage und zwei Nächte sollen sie auf rot-weiß-rotem Boden in einem noch unbekannten Versteck ausgeharrt haben. Schließlich wurden sie von einem Chauffeur bei Morgengrauen abgeholt. Was die Insassen jedoch nicht ahnten: Fahnder warteten bereits – dank intensiver Ermittlungen – an der montenegrinischen Grenze.

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