Start NEWS POLITIK Wegen Corona-Mutation: Reisebeschränkungen werden verlängert
PRESSEKONFERENZ

Wegen Corona-Mutation: Reisebeschränkungen werden verlängert

(FOTO: BKA/Andy Wenzel, iStockphoto)

Am Freitag berichtete Gesundheitsminister Rudolf Anschober über neue Details zur Corona-Mutation. Unter anderem sollen auch die Reisebeschränkungen in manche Länder verlängert werden.

Die neuen Coronavirus-Mutationen aus Großbritannien und Südafrika sind auch in Österreich angekommen. Zu Beginn der Woche wurden fünf Fälle am Flughafen festgestellt: 4 Personen waren mit der britischen Variante infiziert, eine Person hatte die südafrikanische Mutation. Daher informierte am heutigen Freitag Gesundheitsminister Rudolf Anschober gemeinsam mit Virologen und Experten über neue Details zur Mutation und die Veränderungen in Europa.

Keine neuen Mutationsfälle in Österreich
In Großbritannien sind die Corona-Zahlen aufgrund der neuen Virus-Variante regelrecht explodiert. Der Lockdown dauert hier bis Mitte Februar. Am Montag wurden auch in Österreich vier Fälle der britischen Mutation, sowie eine südafrikanische entdeckt. Doch seitdem gab es keine neuen Fälle von Corona-Mutationen, wie in der Pressekonferenz betont wurde.

Dennoch werden die nächsten Wochen und Monate laut WHO aufgrund der kalten Jahreszeit noch schwierig. Doch Minister Anschober gab Hoffnung: „Mit den steigenden Temperaturen und dem Greifen der Impfungen sollte es Schritt für Schritt einfacher werden.“

Reisebeschränkungen verlängert
Was die Mutationen und ihre Ausbreitung in Österreich und Europa betrifft, wolle man weiterhin eine harte Linie fahren. Daher sollen die Reisebeschränkungen für Großbritannien und Südafrika verlängert werden.

In der ersten Jännerwoche sind die Neuinfektionen noch gekennzeichnet von den Feiertagen. Am Freitag wurde 2.063 Neuinfektionen vermeldet. 2.000 Menschen befinden sich mit einer Corona-Erkrankungen auf den Normalstationen, 371 müssen intensiv betreut werden. Doch in den kommenden Tagen sollten die Zahlen wieder sinken, so Anschober: „Uns bleiben noch zwei Wochen des Lockdowns. Es liegt an uns allen, diesen zu nützen.“

Neue Teststrategie: Antigentests
Weiters erklärte Anschober, dass der Schwerpunkt bei den Corona-Tests sich gerade auf Antigentests verschiebe. Diese sollen künftig für Berufsgruppen- und Zugangstestungen ausgedehnt werden. Der Gesetzesentwurf dazu werde am Freitag den Oppositionsparteien übermittelt (KOSMO berichtete). Die Eingangstests seien aber laut Anschober kein Ersatz für andere Schutzmaßnahmen.