Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Großalarm

Wegen hoher Spritpreise: Betrunkener droht, sich und seinen Hund zu sprengen

Wegen hoher Spritpreise: Betrunkener droht, sich und seinen Hund zu sprengen
FOTO: iStock/FooTToo
2 Min. Lesezeit |

Ein Drohanruf, 40 evakuierte Nachbarn und ein Großeinsatz – der Auslöser sorgt für Staunen.

Ein 70-jähriger Bewohner der Stadt Gardelegen in Sachsen-Anhalt hat am Mittwochnachmittag einen massiven Polizei- und Feuerwehreinsatz ausgelöst. Der Mann rief den Notruf an und drohte damit, sich selbst, seinen Hund und sein Haus mithilfe einer Gasleitung in die Luft zu sprengen. Als Auslöser für diese Ankündigung nannte er die hohen Spritpreise in Deutschland.

Großeinsatz in Gardelegen

Daraufhin rückte ein Großaufgebot der Einsatzkräfte aus. Rund um das betreffende Gebäude wurde ein Sperrkreis von 400 Metern eingerichtet, sämtliche Zufahrtsstraßen wurden gesperrt, und 40 Anwohnerinnen und Anwohner mussten ihre Wohnungen verlassen. Der zuständige Energieversorger unterbrach in der Zwischenzeit die Gaszufuhr zum Haus.

Mehr zum ThemaTechnischer Defekt stoppt ICE – 500 Personen evakuiert⇢

Kaum ansprechbar

Als die Einsatzkräfte schließlich in die Wohnung des Mannes vordrangen, bot sich ihnen ein unerwartetes Bild: Der 70-Jährige war kaum ansprechbar – ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,94 Promille. Weder Personen noch Sachwerte kamen zu Schaden. Laut Polizei habe zu keinem Zeitpunkt eine ernsthafte Gefahr bestanden.

Der Mann wurde anschließend zur medizinischen Begutachtung in eine Spezialklinik eingeliefert. Zudem leiteten die Behörden ein Strafverfahren gegen ihn ein.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen