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Enthüllungen

Weinendes Baby und Organhandel: Squid Game-Finale wird brutaler

Weinendes Baby und Organhandel: Squid Game-Finale wird brutaler
(FOTO: EPA-EFE/FAZRY ISMAIL)
3 Min. Lesezeit |

Kurz vor dem Finale der dritten Staffel bricht Regisseur Hwang Dong-hyuk sein Schweigen. Was er zu den wildesten Fan-Theorien sagt, lässt aufhorchen.

Die finale Episode der dritten Staffel von „Squid Game“ steht unmittelbar bevor. Seit Tagen brodelt die Gerüchteküche im Internet, während Fans weltweit ihre Theorien austauschen. Nun meldete sich endlich der Kopf hinter dem globalen Streaming-Phänomen zu Wort: Regisseur Hwang Dong-hyuk gab kurz vor dem mit Spannung erwarteten Finale Einblicke in die Welt der tödlichen Spiele.

Die im Jänner veröffentlichte zweite Staffel katapultierte die Serie erneut in die Schlagzeilen. Protagonist Gi-hun, bekannt als Spieler 456, wagt sich wieder in die lebensgefährliche Arena – diesmal jedoch mit klarem Ziel: Er will den mysteriösen Frontman, den Strippenzieher im Hintergrund, zur Strecke bringen. In einem gemeinsamen Gespräch nahmen Hwang und die Hauptdarsteller Lee Jung-jae (Gi-hun) und Lee Byung-hun (Frontman) nun Stellung zu den wildesten Fan-Spekulationen, die derzeit das Netz dominieren.

Fan-Theorien entschlüsselt

Besonders hartnäckig hält sich die Theorie, der Frontman habe bei den 28. Spielen betrogen, um seine schwangere Frau zu retten, die dringend eine Lebertransplantation benötigte. Hwang ließ diese Möglichkeit bewusst offen: „Er würde alles tun, um zu gewinnen.“

Eine noch düsterere Vermutung der Fans: Die Organe ausgeschiedener Spieler seien für genau diese Rettungsaktion verwendet worden. Der Regisseur erinnerte zwar an das in Staffel zwei gezeigte Grab der Frau – doch viele Zuschauer vermuten dahinter nur eine geschickte Täuschung.

Ein scheinbar nebensächliches Detail sorgte für besonders heftige Diskussionen: Gi-hun erwähnt in Staffel eins seine Milchunverträglichkeit, worauf Spieler 001 antwortet: „Mein Sohn ist genauso.“ In der zweiten Staffel lehnt auch der Frontman Milch ab. Für viele Fans ein klarer Hinweis auf eine Blutsverwandtschaft zwischen den dreien – Vater und Söhne?

Hwang reagierte schmunzelnd: „Nur weil sie keine Milch trinken, heißt das nicht, dass sie verwandt sind.“ Die Andeutung eines Geheimnisses schwang dennoch mit.

Eine weitere populäre Theorie besagt, dass Gi-hun erneut triumphieren und den Platz des Frontman einnehmen wird. Lee Byung-hun verriet, dass er diese Vermutung bereits vor Ausstrahlung der Staffel gehört hatte. Sein Kollege Jung-jae konterte lachend: „Warum sind alle so überzeugt davon?“ Hwang warf ein: „Falls er gewinnt, hätte er 90 Milliarden Won – steuerfrei!“ Die eigentliche Frage bleibt: Würde Gi-hun für Geld seine Prinzipien verraten?

Düsteres Finale

Die bevorstehende dritte Staffel sorgt bereits jetzt für Aufregung – nicht zuletzt wegen eines verstörenden Details im Trailer: dem Weinen eines Babys. Hwang bestätigte, dass das Kind und dessen Vater, Spieler Myung-gi, entscheidende Rollen in der weiteren Handlung spielen werden. Die kommenden Spiele sollen laut Regisseur noch finsterer und brutaler ausfallen als bisher: „Wir werden mit den abgründigsten Seiten der menschlichen Natur konfrontiert.“

Zum Abschluss des Gesprächs deutete Darsteller Lee Byung-hun an, dass zumindest eine der kursierenden Theorien teilweise zutrifft – ohne jedoch zu verraten, welche. Hwang ergänzte, einige Fans seien „der Wahrheit bereits sehr nahe“, doch es warteten noch zahlreiche Überraschungen.

Die ersten beiden Staffeln von „Squid Game“ sind bereits auf Netflix verfügbar. Die finale Staffel, die möglicherweise alles verändern wird, erscheint am 27. Juni.

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KO KOSMO-Redaktion
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