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Wie man legal Gras anbaut

(FOTO: GrowRoom21)

In Österreich kann man ganz legal in den eigenen vier Wänden Gras anbauen. Wie genau das geht, was ihr braucht und worauf man achten sollte, erklären wir in diesem Beitrag.

Gleich vorweg wollen wir klarstellen, dass man in Österreich nicht willkürliches Gras legal anbauen darf. Genauer gesagt dürfen nur Cannabissorten, die einen hohen Gehalt an Cannabidiol (CBD) und einen sehr niedrigen Gehalt (unter 0,2%) an Tetrahydrocannabinol
(THC) aufweisen, unreguliert wachsen. THC ist der Wirkstoff in Gras, der klassisch “high” macht und unter das österreichische Suchtmittelgesetz fällt. Die Pflanzen könnten auf den ersten Blick nur von Profis voneinander unterschieden werden. Sie sehen nahezu gleich aus und auch in der Aufzucht machen sie keinen Unterschied, dürfen allerdings nicht zum Blühen gebracht werden.

Bevor man sich allerdings für Sorten entscheidet, sollte man Equipment haben, um die Grundbedürfnisse der Pflanzen stillen zu können. Die beste und einfachste Möglichkeit dies zu tun, sind sogenannte Grow-Sets. Diese beinhalten ein Grow-Zelt, Beleuchtung und
Belüftung. Dadurch ist es möglich ein kontrolliertes Klima innerhalb des Zeltes zu schaffen, um den Pflanzen optimale Bedingungen für ihren Wachstum zur Verfügung zu stellen. Die Zelte gibt es in allen möglichen Größen, sodass es für jeden Kundenwunsch die Richtige gibt.

Nachdem man also sich also für das richtige Equipment entschieden hat, sollten bald die ersten Pflanzen wachsen. Es gibt zwei verschiedene Wege das anzugehen. Entweder mit Samen, die man aufzieht, oder man besorgt sich in einem Growrooms kleine Ableger, die bereits circa 10 cm groß sind. Vor allem für Anfänger empfiehlt sich diese Technik. Gerade die kräftigsten Stecklinge in Wien, die es im GrowRoom21 gibt, verzeihen einige Fehler, ohne dass man Langzeitfolgen hat, sagt Tim, einer der Berater in der Floridsdorfer Filiale in der Jedleseer Straße 67.

(FOTO: GrowShop21)

Bei Cannabispflanzen unterscheidet man zwischen zwei Phasen. Der Wachstumsphase und der Blütephase. In der Wachstumsphase bildet sich bei keinen Sorten jemals THC, dieser würde erst von Blüten produziert werden. Somit sind alle Pflanzen, solange sie sich in der
Wachstumsphase befinden legal. In den verschiedenen Phasen und auch innerhalb der Phasen benötigen die Pflanzen bestimmte sich ändernde Nährstoffe, die sie in der Natur aus dem Boden aufnehmen würden. Da man zu Hause in kleinen Töpfen die Pflanzen aufzieht, ist dies für die Pflanzen nicht möglich und man muss mit Düngern diesen Bedarf an Nährstoffen abdecken. Die Düngemittel werden über das Gießwasser an die Pflanzen weitergegeben. Cannabispflanzen benötigen zudem einen niedrigeren pH-Wert als das Leitungswasser hat. Somit muss auch diese mit Hilfe von zum Beispiel Apfelessig reguliert werden, sodass er zwischen 5,5 und 6,5 liegt. Der pH-Wert kann mit Hilfe eines Messgerätes festgestellt werden.

Um bei CBD-Pflanzen die Blütephase einzuleiten, imitiert man das natürliche Ende des Sommers und die damit kürzer werdenden Tage. Konkret bedeutet das, dass man die Belichtungszeit der Pflanzen pro Tag von 18 Stunden auf nur mehr 12 Stunden reduziert. Ab dem Zeitpunkt braucht eine Pflanze, je nach Sorte, zwischen 8 und 10 Wochen, bis sie geerntet werden kann.

Wenn jemand sich durch diese Informationen angesprochen fühlt und Lust hat, in diesem Lockdown ein neues Hobby zu beginnen, den lädt dich GrowRoom21 in eine der beiden Filialen, in 1210 Wien und 2301 Groß-Enzersdorf, auf eine kostenlose Beratung ein. Hier kann das bestens informierte Personal dir individuelle Beratung und Tipps geben, wie auch Du deine Abstellkammerl in eine grüne Oase verwandeln kannst.