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ERNÄHRUNG

Wie Sie ohne Völlegefühl durch die Festtage kommen?

(FOTO: iStock/ AlexRaths, Kizaru)

Die Saison der „Slava“ genannten Familienfeste, die zu Ehren der christlichen Heiligen gefeiert werden, hat begonnen. Eine Festtafel bei der Slava darf keine Wünsche offenlassen, Fleisch, Gemüse, Fisch, Sarma, diverse Salate, Köstlichkeiten und Getränke bis hin zum Dessert bilden einen festen Bestandteil eines solchen Familienfestes.

Die Frage, inwieweit ein solches Festessen auch gesund ist, stellen wir uns dabei viel zu selten. Oft bildet das gemeinsame Essen nämlich den Mittelpunkt eines Familienfestes, während die Komponente des Glaubens in den Hintergrund gestellt wird.

Die Ernährungswissenschaftlerin Ana Todorovic beantwortete diese Frage und gibt einige Ratschläge, wie die Symptome von übermäßigem Essenskonsum rechtzeitig erkannt und gemildert werden können.

“Akute Entzündungen der Gallenblase, Bluthochdruck, erhöhte Cholesterin- und Triglyzeridwerte sind die häufige Folge von übermäßigem Essen, die Notfallambulanzen sind zur Festzeit voll mit Patienten. Die ersten Symptome von übermäßigem Essen sind Übelkeit, Erbrechen, Schwitzen und sogar Ohnmacht”, so die Ernährungsexpertin.

FOTO: iStock/AlexRaths

“Ich empfehle allen Menschen, die diverse Verdauungsprobleme haben, unbedingt einen Detox-Tag einzulegen und auf leichte Kost wie Suppen und gedünstetes Gemüse umzusteigen”, sagt Todorovic.

Zudem weist die Ernährungsexpertin auf die am Balkan weit verbreitete Essenskultur hin: besonders fetthaltige Speisen werden bevorzugt, ein “nein, danke” wird nicht akzeptiert. Wenn Sie auf mehrere Familienfeste am selben Tag hingehen, gibt es allerdings einige Tipps:

“Legen Sie zwischendurch eine mindestens einstündige Essenspause ein. Kauen sie ihr Essen ordentlich, bevor Sie es schlucken. Versuchen Sie zwischendurch zu entgiften. Nehmen Sie am Tag danach nur Zwieback oder Toast, eine Tasse grünen Tee, gedünstetes Gemüse oder Suppe zu sich. Das können Sie auch am Vortag tun, damit sie am Tag der Feier mehr essen können”, betonte Dr. Todorovic.