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HITZESTRESS DROHT DER ZUKUNFT

Wissenschaftler warnen vor der Zukunft 

(FOTO: iStockphoto/RomoloTavani)
(FOTO: iStockphoto/RomoloTavani)

Wenn sich die derzeitige Erwärmung fortsetzt, werden Teile der Erde entstehen, in denen kein Leben mehr möglich ist.

Wissenschaftler sagen voraus, dass die Intensität von „Hitzewellen“ in Chicago bis zum Ende des Jahrhunderts um das 16-fache zunehmen wird.

Extrem gefährlicher „Hitzestress“ wird in Afrika südlich der Sahara, in Teilen der Arabischen Halbinsel und in weiten Teilen Indiens zu einer regelmäßigen Erscheinung werden, warnen Wissenschaftler in einer neuen Studie, die in der Zeitschrift Nature veröffentlicht wurde. 

Wie sie betonen, werden diese Gebiete bis zum Ende des 21. Jahrhunderts die meiste Zeit des Jahres sehr hohe Temperaturen haben, die als gefährlich gelten. Ohne Anpassung wird es die Zahl der hitzebedingten Erkrankungen stark erhöhen und die Fähigkeit, im Freien zu arbeiten, einschränken.

Regionen, die fast nie extreme Hitze erleben, werden jedes Jahr zwischen einem und 15 Tagen extremer Hitze ausgesetzt sein. 

Gemäß dem Wärmeindex liegt nämlich die obere Grenze der Temperatur, die überlebt werden kann, bei 93 Grad Celsius. Aber auch die Hitzebeständigkeit des menschlichen Körpers wird durch Feuchtigkeit beeinflusst. So wird bei 100 Prozent Luftfeuchtigkeit auch eine Temperatur von über 31 Grad Celsius gefährlich. Eine Temperatur über 40 gilt als gefährlich und eine Temperatur über 51 Grad Celsius als extrem gefährlich.

Bis 2050 könnte der bedrohliche Hitzeindex für 50 Prozent des Jahres in tropischen Regionen überschritten werden. Bis 2100 werden die meisten Tage des Jahres in diese Kategorie fallen, und bis zu 25 Prozent des Jahres könnten in die extrem gefährliche Kategorie fallen.

Wissenschaftler warnen davor, dass extreme Hitze die Gesundheit von älteren Menschen, Armen und Menschen, die im Freien arbeiten, beeinträchtigen wird. Welche Folgen sie für Landwirtschaft, Viehzucht und Wirtschaft haben wird ist jetzt schwer vorstellbar.

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