Ein Wiener Gastronom hat genug von leeren Tischen bei Reservierungen: Ab Jänner verlangt er 100 Euro pro nicht erschienener Person – eine Maßnahme, die polarisiert.
Ein Wiener Gastronom greift nach einer kostspieligen Enttäuschung zu drastischen Maßnahmen: Nachdem eine größere Gästegruppe ihre Reservierung nicht wahrnahm und ihn mit gedeckten Tischen und finanziellen Einbußen zurückließ, führt der italienische Restaurantbetreiber zum Jännerwechsel eine Stornogebühr ein. Pro nicht erschienener Person werden künftig 100 Euro fällig – eine Entscheidung, die österreichweit für Gesprächsstoff sorgt.
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Empörte Reaktionen
Die Ankündigung löst bei vielen Wienern Erstaunen aus. „100 Euro – als Strafe oder was? Das ist schon teuer!“, zeigt sich Achmed schockiert über die Höhe des Betrags.
Paula teilt diese Einschätzung und betont die finanzielle Dimension: „Das ist schon hart zu verkraften. 30 oder 40 Euro kann man in manchen Restaurants verlangen, aber 100 Euro sind wirklich viel.“
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Kritische Stimmen
Für Ewald steht die Gebühr in keinem angemessenen Verhältnis: „Das steht in keiner Relation zu den Kosten für Essen und Getränke!“
Etwas differenzierter fällt Gabis Urteil aus. Sie kann die Grundidee nachvollziehen: „Eine gewisse Stornogebühr finde ich in Ordnung, weil er ja um seinen Umsatz fällt. Aber 100 Euro pro Person ist eindeutig zu viel!„