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WIEN

Zielpunkt zum zweiten Mal gescheitert

Zielpunkt zum zweiten Mal gescheitert
(FOTO: heute.at/Sabine Hertel)
2 Min. Lesezeit |

Der Versuch die Supermarktkette Zielpunkt in Wien wiederzubeleben ist gescheitert. Nun läuft ein Sanierungsverfahren über den erste wiedereröffnete Filiale im 20. Bezirk.

Gestern gab der Kreditschutzverband bekannt, dass es über die Ramas WarenhandelsgmbH Sanierungsverfahren eingeleitet wurde. Diese betrieb seit November die erste neue Zielpunkt-Filiale in Wien Brigittenau.

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Knapp ein Jahr nach der Zielpunkt-Schließung sollen nun wieder einige Filialen eröffnet werden. Den Anfang macht eine Testfiliale bei der Wiener Friedensbrücke.

Die Schulden sollen sich auf 535.000 Euro belaufen, welche sich vor allem aus Kredit- und Lieferantenverbindlichkeiten zusammensetzen. Diese entstanden laut eigenen Angaben der Firma dadurch, dass die erwarteten Umsätze nicht erzielt wurden und somit laufend Verluste erwirtschaftet wurden.

Nun wird von der zuständigen Insolvenzverwalterin Eva Rieß überprüft, ob der Markt auch weiterhin geöffnet bleiben kann.

Vorgeschichte
Die Lebensmittelkette Zielpunkt ging im Herbst 2015 pleite und rund 2.700 Arbeitnehmer verloren ihren Job. Bis heute sind noch 568 ehemalige Zielpunkt-Mitarbeiter arbeitslos.

Die Unternehmer Manuela und Ramas Atanelov haben daraufhin im November 2016 die Marke Zielpunkt erworben und eine Filiale in der Wallensteinstraße eröffnet. Geplant waren noch weitere Geschäfte, insofern sich die Testfiliale bewährt hätte.

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KO KOSMO-Redaktion
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