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dramatischer Vorfall

12-Jähriger terrorisiert Kinder mit Pistole im Park!

12-Jähriger terrorisiert Kinder mit Pistole im Park!
Symbolbild FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Mit einer geladenen Pistole im Hosenbund erschien ein Zwölfjähriger auf dem Spielplatz. Was als Treffen unter Gleichaltrigen begann, endete mit Schüssen in die Luft.

Auf einem Kinderspielplatz in Ziersdorf ereignete sich Anfang dieser Woche ein beunruhigender Vorfall, der erst jetzt an die Öffentlichkeit gelangte. Am Montagnachmittag gegen 16:30 Uhr hielten sich sechs zwölfjährige Jugendliche auf dem Spielgelände auf. Während dieses Zusammentreffens zwang einer der Buben einen Gleichaltrigen, sich hinzuknien und eine Entschuldigung auszusprechen – aus welchem Grund, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Der Aggressor präsentierte dabei eine Glock 19 (Pistolentyp), die er im Hosenbund trug. Nachdem das eingeschüchterte Kind der Aufforderung nachgekommen war, zog der österreichische Jugendliche die geladene Schusswaffe und feuerte mehrere Schüsse in die Luft ab, wie der niederösterreichische Polizeisprecher Johann Baumschlager bestätigte.

Die anwesenden Kinder meldeten den Zwischenfall kurz darauf bei der Polizei. Die alarmierten Beamten begaben sich umgehend zur Wohnung des jungen Täters. Bei der anschließenden Durchsuchung wurde die Pistole sichergestellt, die sich als Eigentum des Vaters herausstellte.

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Illegale Waffen

Der Mann besaß zudem weitere Waffen ohne entsprechende Genehmigung, die ebenfalls konfisziert wurden. Die Befragungen ergaben, dass der Sohn die Glock seines Vaters entdeckt hatte und bereits mehrfach mit der Waffe in der Umgebung gesichtet worden war. Sowohl die Kinder- und Jugendhilfe der Bezirkshauptmannschaft Hollabrunn als auch die Staatsanwaltschaft wurden eingeschaltet.

Familiäre Situation

Die Ermittlungen konzentrieren sich auf die Tatbestände der gefährlichen Drohung und Nötigung. Nach vorliegenden Informationen erzieht der Vater seine beiden Söhne allein, nachdem die Mutter die Familie vor Jahren verlassen hatte. Der Mann soll beruflich stark eingebunden sein.

Mit einem behördlichen Waffenverbot gegen ihn ist zu rechnen.

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KO KOSMO-Redaktion
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