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Fahndung

16 Schüsse: Wiener Polizei jagt diesen Rumänen!

16 Schüsse: Wiener Polizei jagt diesen Rumänen!
FOTO: LPD Wien
2 Min. Lesezeit |

Mit Vollgas durch die Rettungsgasse und 16 Polizeischüsse im Kofferraum – ein rumänischer SUV-Fahrer lieferte sich auf der A23 eine filmreife Verfolgungsjagd.

Die Polizei fahndet nach einem 26-jährigen Rumänen, der auf der A23 zahlreiche Verkehrsteilnehmer gefährdet hat. Der Mann ohne festen Wohnsitz in Österreich raste mit einem schwarzen Mercedes-SUV mit abgelaufenen deutschen Überstellungskennzeichen durch den dichten Berufsverkehr. Dabei überschritt er deutlich die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h und beschleunigte auf über 100 km/h. Besonders rücksichtslos verhielt er sich, als er eine wegen eines Staus gebildete Rettungsgasse mit Vollgas durchfuhr und anschließend die Ausfahrt Sankt Marx nahm.

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Polizeiliche Verfolgung

Bei seiner Flucht durchbrach der Fahrer eine polizeiliche Straßensperre und streifte dabei einen Beamten am Bein. In dieser bedrohlichen Situation zogen die Polizisten ihre Dienstwaffen und feuerten insgesamt 16 Schüsse aus ihren Glockpistolen auf den Mercedes GLS ab. Trotz des beschädigten Fahrzeugs gelang es dem Mann, den Wagen abzustellen und zu Fuß in einen nahegelegenen Office- und Wohnkomplex in der Modecenterstraße zu flüchten.

Der Vorfall ereignete sich auf der meistbefahrenen Straße Österreichs, die täglich von rund 180.000 Fahrzeugen genutzt wird. Gerade in den Stoßzeiten kommt es auf der Wiener Südosttangente regelmäßig zu Staus und gefährlichen Situationen. Verkehrsexperten betonen, dass Verfolgungsjagden im dichten Wiener Stadtverkehr ein besonders hohes Risiko darstellen – sowohl für die beteiligten Einsatzkräfte als auch für unbeteiligte Verkehrsteilnehmer.

Fahndungsaufruf

Die Ermittler konnten den Verdächtigen anhand von Aufnahmen aus der Videoüberwachung identifizieren. Es handelt sich um einen schlanken Mann mit dunklen Haaren, hoher Stirn und Bart. Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Zentrum-Ost, bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 01-31310-62800.

Informationen können auch anonym übermittelt werden.

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