266 Millionen Euro fließen 2025 in Österreichs Parteikassen. Während die FPÖ ihre Fördermittel um 37 Prozent steigern konnte, müssen ÖVP und Grüne Einbußen hinnehmen.
Insgesamt 266 Millionen Euro fließen 2025 aus Bund und Ländern in die Kassen der österreichischen Parteien. Den größten Anteil steuert der Bund mit 80,1 Millionen Euro bei. Unter den Bundesländern führt Wien mit 53 Millionen Euro die Förderliste an, gefolgt von Oberösterreich mit 32,6 Millionen und der Steiermark mit 30,2 Millionen Euro. Niederösterreich stellt 28,1 Millionen Euro bereit, während die übrigen Bundesländer Tirol, Kärnten, Salzburg, Vorarlberg und das Burgenland geringere Summen beisteuern.
Die Gesamtfördersumme liegt etwas unter dem Vorjahresniveau, da die Sonderförderung für die Europawahl 2024 in diesem Jahr entfällt. Wie die der APA vorliegenden Zahlen zeigen, richtet sich die Verteilung der Mittel nach den Wahlergebnissen auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene. Besonders die Freiheitlichen können einen deutlichen Anstieg verzeichnen, während ÖVP und Grüne finanzielle Einbußen hinnehmen müssen.
FPÖ-Zuwachs
Die FPÖ konnte ihre Fördermittel um 37 Prozent auf 61,7 Millionen Euro steigern. Trotz eines Rückgangs von 10 Prozent bleibt die ÖVP mit 76,5 Millionen Euro an der Spitze der Förderempfänger. Diese Position verdankt die Volkspartei vor allem ihrer starken Präsenz auf kommunaler Ebene sowie ihrer führenden Rolle in Oberösterreich.
Weitere Parteien
Die SPÖ sichert sich mit 69,3 Millionen Euro den zweiten Platz und verzeichnet dank des Wahlergebnisses in Wien ein leichtes Plus von 0,9 Prozent. Die Grünen müssen einen Rückgang von 11,2 Prozent verkraften und erhalten 29,6 Millionen Euro. Die Neos kommen auf 20 Millionen Euro Fördermittel.
Knapp neun Millionen Euro entfallen auf kleinere politische Gruppierungen, darunter die KPÖ, das Team Kärnten, die MFG in Oberösterreich sowie die Liste Fritz in Tirol.