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Jugendkriminalität

Todesdrohung wegen Lacoste-Weste: 13-Jähriger in Wien überfallen

Todesdrohung wegen Lacoste-Weste: 13-Jähriger in Wien überfallen
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Eine Steppweste, eine Todesdrohung, ein 13-Jähriger – der Überfall in der Wiener U-Bahn hat ein schnelles Ende gefunden.

In der Wiener U-Bahn-Station Wien-Ottakring kam es Anfang September zu einem Überfall auf einen 13-jährigen Jungen – ein Fall, der nun als aufgeklärt gilt. Zwei jugendliche Tatverdächtige wurden identifiziert und wegen versuchten Raubs angezeigt.

Die Angreifer hatten das Opfer aufgefordert, seine Lacoste-Steppweste herauszugeben, und die Drohung mit dem Tod verbunden, sollte er sich weigern. Obwohl sie auf den Jungen einschlugen, gelang es ihnen nicht, die Jacke an sich zu bringen – sie ergriffen schließlich die Flucht.

Rasche Ermittlungen

Dass die beiden Teenager dem Opfer persönlich bekannt waren, erwies sich für die Ermittler als entscheidender Hinweis bei der Identifizierung der Verdächtigen. Die Tat ereignete sich an einem der meistfrequentierten Umsteigeknoten im Wiener U-Bahn-Netz. Die Ermittlungen verliefen zügig und führten zur Feststellung der mutmaßlichen Täter.

In den anschließenden Vernehmungen legten beide kein Geständnis ab. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurden sie dennoch auf freiem Fuß angezeigt, da die vorliegenden Beweise als ausreichend eingestuft wurden.

Gemeinschaft reagiert

Der 13-Jährige, der in Wien aufwächst und arabische Wurzeln hat, erhielt nach dem Vorfall psychologische Unterstützung. Vorfälle dieser Art, bei denen junge Menschen mit Migrationshintergrund Opfer von Gewalt werden, stoßen in der BKS-Diaspora auf besondere Aufmerksamkeit.

Gemeinschaftliche Netzwerke übernehmen dabei häufig eine wichtige Funktion – sowohl bei der Begleitung von Betroffenen als auch bei der Weitergabe von Informationen, die zur Aufklärung solcher Taten beitragen können.

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KO KOSMO-Redaktion
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