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Tennisturnier

Djoković über Sinners Verletzung: „Ich weiß nicht, was stimmt“

Djoković über Sinners Verletzung: „Ich weiß nicht, was stimmt“
FOTO: EPA
3 Min. Lesezeit |

Novak Djoković ist zurück in Shanghai – und hat dabei nicht nur sein eigenes Comeback im Sinn.

Novak Djoković ist nach seinem Turniersieg in Peking in Shanghai eingetroffen – und hat dabei nicht nur sein eigenes Programm im Blick. Am Rande des Masters-Turniers äußerte sich der serbische Tennisstar auch zu den Verletzungsproblemen von Jannik Sinner und mahnte zur Geduld: Wer langfristig im Spitzensport bestehen wolle, dürfe eine Rückkehr nicht überstürzen.

Sorge um Sinner

Sinner hat seine Saison wegen einer anhaltenden Verletzung am rechten Knie vorzeitig beendet. Seit seinem Wimbledon-Triumph im Juli hat der Weltranglistenerste kein Match mehr bestritten und unter anderem die US Open sowie die Turniere der Asien-Tour verpasst. Welche genaue Diagnose hinter seinen Beschwerden steckt, weiß offenbar auch Djoković nicht.

„Ich habe seit seiner Verletzung nicht mit Jannik gesprochen. Ich habe die Nachricht vor zwei Tagen gesehen. Ich werde mich bei ihm melden und schauen, wie es ihm geht“, erklärte Djoković in Shanghai. Anschließend fügte er hinzu: „Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was genau es ist. Manche sagen, es sei das Knie … ich bin mir nicht genau sicher.“

Aus eigener Erfahrung weiß der Serbe, wie schwierig längere Verletzungspausen sein können. Besonders die mentale Seite eines Comebacks dürfe nicht unterschätzt werden. Selbst wenn der Körper medizinisch wieder bereit sei, bleibe auf dem Platz die Frage, ob man bestimmten Bewegungen bereits wieder vollständig vertrauen könne. Gerade bei einem Knieproblem könne dies praktisch jede Bewegung beeinflussen.

Djoković unterstützt deshalb Sinners Entscheidung, seine Saison vorzeitig zu beenden und langfristig zu denken. „Es ist wichtig, sich selbst mehr Jahre für seine Karriere zu geben, damit man mehr Chancen hat, all seine Ziele zu erreichen“, erklärte der 39-Jährige.

Djokovićs Shanghai-Auftritt

Djoković reist mit viel Selbstvertrauen nach Shanghai. Erst am Dienstag gewann er in Peking seinen siebenten China-Open-Titel und zugleich den 102. ATP-Titel seiner Karriere. „Es war eine phänomenale Woche für mich in Peking, ohne Zweifel die beste Woche dieses Jahres“, sagte er vor seinem Auftakt in Shanghai.

Nach einem Freilos in der ersten Runde trifft Djoković nun auf den Polen Hubert Hurkacz. Der Shanghai-Sieger von 2023 setzte sich zum Auftakt gegen James Duckworth durch. Djoković selbst hat das Masters-Turnier bereits viermal gewonnen und ist damit Rekordsieger.

Auch seine Rückkehr nach China genießt der Serbe sichtlich. „Ich spiele sehr gerne in China“, erklärte er und hob vor allem die Unterstützung der Fans hervor. Die Energie und Zuneigung des Publikums seien für ihn etwas Besonderes und würden ihm dabei helfen, auf dem Platz sein bestes Tennis abzurufen.

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KO KOSMO-Redaktion
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