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Ratten

50 Ratten erobern Herz einer Amerikanerin!

(FOTO: iStock)

Während Haustiere wie Hunde, Katzen, Papageien oder Fische häufig die ersten Gedanken sind, die uns in den Kopf kommen, gibt es weltweit jene, die ihre Leidenschaft in den eher ungewöhnlichen Bereichen ausleben. Von Schlangen in Terrarien bis hin zu Reptilien, die das heimische Wohnzimmer zieren. Doch die Amerikanerin Michelle Raybon findet ihre Freude in der Gesellschaft von niemand Geringerem als – Ratten! In ihrer Wohnung lebt sie aktuell mit fünfzig dieser Nager, denen sie ihre uneingeschränkte Liebe widmet.

Eine Gemeinschaft im Gleichgewicht

Seit dem Jahr 2018 teilt Michelle ihr Zuhause mit den Ratten, die sie als ihre „Babys“ bezeichnet. Mittlerweile zählen 25 männliche und 25 weibliche Ratten zu ihrer Familie. Ein besonderes Merkmal, das sie gerne hervorhebt: ihre Vorliebe für Bäder in der heimischen Spüle.

„Sie sind meine Babys, sie können nichts falsch machen“, sagt Michelle liebevoll. „Jede Ratte hat ihre eigene Persönlichkeit, einige stechen sogar besonders hervor. Sie sind sehr sozial und kommen alle angerannt, wenn es Futter gibt. Zwar gibt es hin und wieder einen, der weniger umgänglich ist, aber im Großen und Ganzen sind sie sehr freundlich.“

Unerwartete Leidenschaft mit großen Vorbehalten

Der unkonventionelle Geschmack für Haustiere wurde einem breiteren Publikum bekannt, als Michelle begann, ihre besonderen Momente mit den Ratten auf Social Media zu teilen. Sie beschreibt, wie sie ursprünglich geplant hatte, die Ratten nur vorübergehend bei sich aufzunehmen, um sie später an andere Liebhaber dieser Tiere weiterzugeben. Doch schließlich entschied sie sich gegen diese Idee und behielt alle Ratten bei sich.

Wenn Freunde oder neugierige Besucher kommen, sind viele zunächst schockiert. Doch laut Michelle gewinnen ihre „Babys“ schnell die Herzen der Menschen. Sie betont, dass viele Menschen mit Vorurteilen gegenüber Ratten kämpfen, diese aber oftmals ihre Meinung ändern und sogar den Wunsch entwickeln, selbst Ratten als Haustiere zu halten.

„Eine Mehrheit denkt, Ratten wären schmutzig oder krank. Aber viele haben ihre Meinung geändert und waren überrascht von dem Wunsch, sie als Haustiere zu haben“, enthüllt Michelle Raybon und unterstreicht die Erkenntnis, dass Vorstellungen von Liebe und Zuneigung zwischen Mensch und Tier vielfältiger sind, als oft angenommen.