Angesichts des jüngst vergangenen langen Wochenendes erreichten die Unmutsbekundungen über die Spritpreise ihren Höhepunkt. Doch selbst mit der Rückkehr zur Alltagsroutine bleibt das Befüllen des Tanks für viele Autofahrer eine kostspielige Angelegenheit. Eine aktuelle Analyse, basierend auf der Spritpreisdatenbank des ÖAMTC, legt offen, wie stark sich die Preise für Kraftstoffe innerhalb Wiens je nach Standort der Tankstelle unterscheiden.

Im Fokus der Betrachtung steht der Preisunterschied für Diesel und Super zwischen der günstigsten und teuersten Tankstelle Wiens. Zum Stichtag, Montag, dem 13. Mai um 10 Uhr, verlangte die Diskont Tankstelle in der Erzherzog-Karl-Straße 12 im 22. Bezirk für einen Liter Diesel 1,543 Euro. Im Vergleich dazu bot die Shell-Tankstelle in der Heiligenstädter Straße 60 im 19. Bezirk den teuersten Diesel zu einem Preis von 1,689 Euro an.
Riesen-Differenz
Die Auswirkung dieser Preisspanne lässt sich deutlich am Beispiel einer durchschnittlichen 50-Liter-Tankfüllung ablesen. Während bei der Shell-Tankstelle in Döbling für eine volle Ladung Diesel insgesamt 84,45 Euro fällig werden, spart man bei der Erzherzog-Karl-Straße kräftig. Die fünf fast kostenlosen Liter Diesel, die man bei der Diskont Tankstelle für die Preisdifferenz erhalten würde, stellen eine nicht zu unterschätzende Ersparnis dar.
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Große Preisschwankungen
Ähnlich verhält es sich bei Super Benzin. Hier liegt der günstigste Preis bei der Avanti-Tankstelle auf der Simmeringer Hauptstraße im 11. Bezirk bei 1,604 Euro pro Liter. Am oberen Ende der Preisskala steht wieder ein Anbieter im 19. Bezirk – die Eni-Tankstelle auf der Krottenbachstraße verlangt für einen Liter Super stattliche 1,739 Euro. Für eine Füllung ergibt sich hieraus eine Preisabweichung von 6,75 Euro zwischen dem günstigsten und teuersten Anbieter.