Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Lohnoffensive

Serbien: Mindestlohn soll bis Jahresende auf 1.000 Euro steigen

Serbien: Mindestlohn soll bis Jahresende auf 1.000 Euro steigen
Siniša Mali (links) zählt zu den engsten Vertrauten des serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić (rechts). [FOTO: zVg.]
1 Min. Lesezeit |

Serbien plant einen kräftigen Lohnschub: Der Mindestlohn soll auf 500 Euro steigen, später auf 550 Euro. Die Regierung verspricht einen Kaskadeneffekt für alle Gehälter.

Serbiens Finanzminister Sinisa Mali hat weitreichende Pläne zur Steigerung des Mindestlohns vorgestellt. „Anfang Oktober werden wir mit Gewerkschafts- und Arbeitgebervertretern Verhandlungen über die Anhebung des Mindestlohns auf 500 Euro aufnehmen. Bereits drei Monate später streben wir eine weitere Erhöhung auf 550 Euro an“, erklärte Mali.

Der Minister betonte, dass diese Maßnahme nicht nur Geringverdiener entlasten soll. Vielmehr rechnet die Regierung mit einem Kaskadeneffekt, der die Gehälter quer durch alle Branchen anheben und damit die Wirtschaftsleistung des Landes insgesamt stärken würde.

Investitionsschub erwartet

Nach Abschluss der EXPO Serbien (internationale Weltausstellung) erwartet Mali zudem einen neuen Investitionsschub, der zusätzlichen Rückenwind für Wirtschaftswachstum und Lohnentwicklung bringen soll. „Die Mindestlohnerhöhung ist ein entscheidender Impuls, der sich in steigenden Einkommen aller Beschäftigungsgruppen niederschlagen wird. Den Höhepunkt dieser Entwicklung erwarten wir 2027„, führte der Finanzminister aus.

Das erklärte Ziel der serbischen Regierung: Bis Ende 2025 soll der Durchschnittslohn im Land auf 1.000 Euro steigen, bis 2027 sogar auf rund 1.300 Euro.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen