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Unglück

Horror-Crash in Trafik: 200-Kilo-Automat durch Laden geschleudert

Horror-Crash in Trafik: 200-Kilo-Automat durch Laden geschleudert
FOTO: iStock/Spitzt-Foto
2 Min. Lesezeit |

Mit voller Wucht krachte ein Auto in eine Trafik, riss die Eingangstür heraus und schleuderte einen 200-Kilo-Automaten durch den Raum. Der Schaden ist enorm.

In den frühen Morgenstunden kam es in Bruckneudorf zu einem folgenschweren Zwischenfall: Ein Autofahrer verlor gegen 8 Uhr die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte frontal in eine Trafik. Die Wucht des Aufpralls war so enorm, dass die Eingangstür komplett herausgerissen wurde und ein 200 Kilogramm schwerer Automat quer durch den Verkaufsraum geschleudert wurde. Nach ersten Erkenntnissen hatte der ältere Fahrer, der an einer Herzschwäche leidet, vermutlich Gas- und Bremspedal verwechselt. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt.

Trafikant Erich Giffinger schildert die dramatischen Sekunden: Nur Augenblicke vor dem Crash hatte ein Polizist das Geschäft verlassen. Seine Tante, die sich zum Unfallzeitpunkt im Laden befand, erlitt einen schweren Schock.

Massive Schäden

Der materielle Schaden ist beträchtlich und wird auf 25.000 bis 30.000 Euro geschätzt, hinzu kommt der laufende Verdienstausfall. Derzeit ist ein normaler Geschäftsbetrieb unmöglich – die Regale mussten ausgeräumt werden, der Eingangsbereich ist notdürftig mit einem Aluminiumblech gesichert. „Im Moment sind wir brotlos“, erklärt Giffinger die prekäre Situation.

Als Übergangslösung soll ein provisorischer Verkaufswagen eingesetzt werden, allerdings ist dessen Nutzung auf maximal sechs Wochen begrenzt. Der Trafikant hofft inständig, dass bis dahin die neue Eingangstür geliefert und montiert werden kann, da davon die wirtschaftliche Zukunft seines Betriebs abhängt. Trotz der massiven Schäden spricht Giffinger von relativem Glück – wäre das Auto gegen die Mauer geprallt, hätte dies das endgültige Aus für seine Trafik bedeuten können.

Beunruhigende Vorfälle

Die Sorge um die Existenzsicherung seines Geschäfts treibt den Trafikanten um. Er berichtet von einer beunruhigenden Serie von Vorfällen in der Vergangenheit: Seine Frau wurde bereits überfallen, er selbst erhielt Drohungen, und sogar der Mistkübel des Geschäfts wurde entwendet.

„Andere Trafikanten haben so ein ruhiges Leben, nur bei uns passiert immer was“, resümiert Giffinger mit einer Mischung aus Resignation und Galgenhumor.

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KO KOSMO-Redaktion
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