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Reisewarnung

Neue Ampeleinstufung – Belgrad rät von Kroatien-Reisen ab

Neue Ampeleinstufung – Belgrad rät von Kroatien-Reisen ab
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2 Min. Lesezeit |

Belgrad schlägt Alarm: Serbien stuft Kroatien offiziell als Risikoland ein – mit klaren Konsequenzen für Reisende.

Das serbische Außenministerium hat eine aktualisierte Reisewarnung veröffentlicht, die Kroatien in die sogenannte orange Zone einstuft. Diese Kategorie bedeutet im Rahmen des behördlichen Ampelsystems: Reisen sind nur im äußersten Notfall zu unternehmen. Das Ampelsystem gliedert sich in vier Stufen: Grün steht für freies Reisen mit üblicher Vorsicht, Gelb für Reisen mit erhöhten Vorsichtsmaßnahmen, Orange für Reisen ausschließlich bei zwingender Notwendigkeit und Rot für generell nicht empfohlene Reisen.

Belgrads Reiseempfehlung

Angesichts wiederholter Zwischenfälle und anhaltender Spannungen rät Belgrad seinen Staatsbürgern, Reisen nach Kroatien zu unterlassen, sofern diese nicht unbedingt erforderlich sind. Wer dennoch reisen muss, wird angehalten, öffentliche Versammlungen zu meiden, im Umgang mit anderen besondere Umsicht walten zu lassen und sowohl die persönliche als auch die materielle Sicherheit im Blick zu behalten.

In der offiziellen Mitteilung heißt es: „Angesichts der jüngsten Ereignisse in der Republik Kroatien sowie der zunehmenden Zwischenfälle, Spannungen und ungünstigen Sicherheitsumstände empfehlen wir den Staatsbürgern der Republik Serbien, in der kommenden Zeit ohne dringende Notwendigkeit nicht nach Kroatien zu reisen.“ Für den Fall einer unvermeidbaren Reise werden Bürgerinnen und Bürger ausdrücklich aufgefordert, Orte und Situationen zu meiden, an denen mit Provokationen zu rechnen ist, behutsam zu kommunizieren und auf ihre Sicherheit zu achten.

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Gruppenreisen betroffen

Als besonders heikel gelten organisierte Gruppenreisen – namentlich die Einreise von Sportmannschaften und Kulturdelegationen. Das Ministerium appelliert daher an Sportverbände und Kulturvereine, vor jeder geplanten Reise verpflichtend Rücksprache mit den zuständigen Behörden zu halten, um mögliche Risiken zu bewerten und geeignete Schutzmaßnahmen einzuleiten.

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KO KOSMO-Redaktion
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