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Urteil

Illegales Rennen mit 205 km/h: Mutter und Tochter verbrannt – Urteil gefallen

Illegales Rennen mit 205 km/h: Mutter und Tochter verbrannt – Urteil gefallen
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein illegales Rennen, 205 km/h, zwei Tote – jetzt hat das Landgericht Köln sein Urteil gesprochen.

Über zwei Jahre nach einem tödlichen Unfall infolge eines illegalen Autorennens auf einer deutschen Autobahn hat ein Gericht zwei junge Männer zu mehrjährigen Jugendstrafen verurteilt. Bei dem Vorfall im Dezember 2023 kamen eine Frau und ihre Tochter ums Leben.

Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden damals 20-Jährigen vor, am Abend des 1. Dezember 2023 auf der Autobahn 555 in Richtung Bonn mit stark motorisierten Fahrzeugen ein illegales Rennen ausgetragen zu haben. Dabei sollen sie nebeneinander mit hohem Tempo gefahren sein und sich gegenseitig rechts und links – teils über den Standstreifen – überholt haben.

Tödlicher Aufprall

Kurz vor der Auffahrt Wesseling sollen beide Fahrer ihre Fahrzeuge auf über 200 Stundenkilometer beschleunigt haben, obwohl an dieser Stelle eine Höchstgeschwindigkeit von 120 Stundenkilometern galt. Eines der Autos soll anschließend mit rund 205 Stundenkilometern auf das Heck des Kleinwagens der späteren Opfer geprallt sein.

Durch die Wucht des Aufpralls fing das Fahrzeug Feuer und explodierte. Die Mutter und ihre Tochter starben noch an der Unfallstelle.

Urteil des Gerichts

Das Landgericht Köln verurteilte die beiden heute 22-Jährigen zu Jugendstrafen von fünf beziehungsweise viereinhalb Jahren, wie eine Sprecherin des Gerichts am Mittwoch bekannt gab. Grundlage des Urteils waren ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen mit Todesfolge sowie vorsätzliche Straßenverkehrsgefährdung.

Darüber hinaus wurde beiden Verurteilten die Fahrerlaubnis entzogen; die zuständige Straßenverkehrsbehörde ist verpflichtet, ihnen für einen Zeitraum von zwei Jahren keine neue Fahrerlaubnis auszustellen.

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KO KOSMO-Redaktion
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