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WM 2026

Spidercam-Skandal: Hat ein Seil Norwegen den Sieg gekostet? (VIDEO)

Spidercam-Skandal: Hat ein Seil Norwegen den Sieg gekostet? (VIDEO)
FOTO: EPA
2 Min. Lesezeit |

Ein Kameraseil, ein Tor, ein Turnier-Aus – und ein Vater, der schweigt, war gestern.

Norwegen schied bei der WM gegen England aus – und der Ärger darüber hält an. Im Zentrum der Debatte steht ein Gegentor, das aus norwegischer Sicht nie hätte zählen dürfen. Alf-Inge Haaland, Vater von Superstar Erling Haaland, richtet schwere Vorwürfe gegen den Schiedsrichter und die FIFA. Der Grund: Unmittelbar vor Jude Bellinghams Ausgleichstreffer soll der Ball beim Abschlag von Torhüter Orjan Nyland das Seil der Spidercam (Kamerasystem über dem Spielfeld) touchiert haben. TV-Zeitlupen legen diese Vermutung zumindest nahe. Das Spiel wurde nicht unterbrochen – Bellingham traf, England kam weiter.

Haalands Betrugsvorwurf

Alf-Inge Haaland ließ seiner Wut freien Lauf. Der ehemalige Premier-League-Profi griff zur Plattform X und reagierte auf einen Beitrag des britischen Journalisten Henry Winter mit klaren Worten: „Ich finde, wir wurden heute betrogen.“

Für den früheren Bundesligaprofi steht die Sachlage eindeutig fest: Nach der mutmaßlichen Berührung mit dem Kameraseil hätte das Spiel sofort gestoppt werden müssen – oder der Treffer hätte keine Gültigkeit haben dürfen. Bellinghams Weiterkommen sei kein Verdienst überragender Leistung, sondern dem Schiedsrichter zu verdanken, so Haalands Einschätzung.

Trotz der scharfen Kritik schlug Haaland am Ende versöhnliche Töne an. Er hoffe nun sogar, dass England den Titel holt.

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KO KOSMO-Redaktion
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