34 Jahre nach ihrem Verschwinden tauchen zwei belgische Bergsteiger in den Schweizer Alpen wieder auf – als traurige Zeugen des Gletscherschwunds.
Am Triftgletscher in den Schweizer Alpen hat ein Wanderer am 26. Juli die sterblichen Überreste zweier Bergsteiger entdeckt, die seit 34 Jahren als vermisst galten. Der Fund ereignete sich in der Nähe der Grenze zu Italien.
Belgier identifiziert
Wie die Kantonspolizei Wallis am Mittwoch bekannt gab, bestätigte ein DNA-Abgleich, dass es sich um zwei belgische Staatsbürger handelt, die 1992 in der Region rund um den Weissmies im Kanton Wallis spurlos verschwunden waren. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens waren die beiden Männer 39 und 41 Jahre alt.
Das fortschreitende Abschmelzen der Alpengletscher bringt immer häufiger die Überreste von Bergsteigern ans Licht, die seit Jahrzehnten vermisst werden.
Bereits im vergangenen Jahr war am Obergabelhorn bei Zermatt das Skelett eines Mannes geborgen worden, der seit 1994 nicht mehr aufgetaucht war.