An einem Samstagabend verwandelte sich der Fußballplatz in Buch-St. Magdalena in den Schauplatz eines beunruhigenden Zwischenfalls: Gegen 17.45 Uhr griff ein Dobermann vier Kinder an, die dort spielten. Das Tier soll zuvor seinen Besitzern entkommen sein.
Am schwersten betroffen war ein zehnjähriger Junge, der schwere Verletzungen davontrug und zur Behandlung in die Klinik Oberwart gebracht werden musste. Dennoch hätte die Situation für das Kind noch weitaus schlimmer ausgehen können.
Mutige Zeugin
Eine aufmerksame Zeugin bemerkte den Vorfall rechtzeitig und griff beherzt ein – ihr mutiges Handeln verhinderte nach allem Anschein eine noch gravierendere Katastrophe. Nun zeichnen sich erste Konsequenzen ab.
Wie Bürgermeister Roland Nöhrer gegenüber der „Kleinen Zeitung“ mitteilte, seien die Ermittlungen in der Angelegenheit noch nicht abgeschlossen. Dennoch soll der Hund nach Angaben des Bürgermeisters künftig nicht mehr in der Gemeinde leben. Die Behörden stehen mit den Besitzern in Kontakt, die sich demnach einsichtig zeigen. Über das weitere behördliche Vorgehen wird nach Abschluss der Ermittlungen entschieden.