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Telefonbetrug

Falsche Polizisten täuschen 87-Jährigen – Gold und Ersparnisse weg

Falsche Polizisten täuschen 87-Jährigen – Gold und Ersparnisse weg
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein Anruf, eine erfundene Geschichte – und plötzlich ist alles weg. Ein 87-Jähriger aus Oberösterreich wurde skrupellos um sein Erspartes gebracht.

Ein 87-jähriger Mann aus dem Bezirk Schärding in Oberösterreich ist Opfer eines Telefonbetrugs geworden. Unbekannte Täter gaben sich als Polizeibeamte aus und brachten den Senior um Goldmünzen sowie seine gesamten Ersparnisse. Der Betrug nahm am 28. August mit einem Anruf seinen Anfang.

Bekanntes Muster

Die Vorgehensweise der Täter folgte einem bekannten Muster: Telefonisch teilten sie dem 87-Jährigen mit, eine Einbrecherbande sei festgenommen worden – und auf einem sichergestellten Zettel sei sein Name aufgetaucht. Unter diesem Vorwand forderten sie ihn auf, seine Goldmünzen vor der Haustür zu deponieren. Der Mann kam der Aufforderung nach.

Wenige Tage später meldeten sich die Betrüger erneut und überredeten ihn, auch seine Sparbücher aufzulösen und das Bargeld bereitzustellen.

Polizeiliche Warnung

Wer sich vor derartigen Maschen schützen will, sollte solche Anrufe umgehend beenden und unter keinen Umständen Wertgegenstände oder Geld an unbekannte Personen übergeben. Die Polizei erinnert ausdrücklich daran: „Die Polizei fordert von niemandem Geld und erkundigt sich nicht über Vermögen.“

Bei Unsicherheit empfiehlt es sich, direkt bei der nächsten Polizeidienststelle anzurufen und den Sachverhalt zu überprüfen. Laut Bundeskriminalamt verursachten Betrugsfälle nach dem Muster „falsche Polizisten“ in Österreich im Jahr 2024 vorläufig einen Schaden von etwa sieben Millionen Euro – nach rund 20 Millionen Euro im Jahr 2023.

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KO KOSMO-Redaktion
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