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Abkommen

Deal fix: Trump sichert sich Kontrolle über Grönland

Deal fix: Trump sichert sich Kontrolle über Grönland
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Monatelang drohte Trump, nun gibt es Verhandlungserfolg: Ein neues Sicherheitsabkommen verändert Grönlands geopolitische Lage grundlegend.

Nach monatelangen Spannungen haben die USA, Dänemark und die autonome Region Grönland eine Einigung erzielt. Das gemeinsame Sicherheitsabkommen, das in der kommenden Woche unterzeichnet werden soll, wurde von den Regierungen in Kopenhagen und Nuuk offiziell bestätigt. Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen bewertete die Vereinbarung als „gut für die NATO und für Europa“.

Grönlands Regierungschef Jens-Frederik Nielsen betonte seinerseits, das Abkommen werde die Sicherheit der autonomen Region stärken.

Trumps Kehrtwende

US-Präsident Donald Trump erklärte, die USA würden die „dauerhafte Kontrolle“ über die Sicherheit Grönlands übernehmen. Dazu zähle laut Trump ausdrücklich das Verbot für Gegner der USA, auf grönländischem Territorium eine militärische Präsenz aufzubauen. Die Einigung markiert eine deutliche Kehrtwende gegenüber den Verwerfungen des vergangenen Winters, als Trump die Annexion Grönlands gefordert und dabei auch militärische Optionen nicht ausgeschlossen hatte.

Das neue Sicherheitsabkommen sieht laut US-Regierung vor, dass die Vereinigten Staaten in Grönland dauerhaft Zugang zu Stützpunkten, Stationierungs- und Überflugrechten erhalten und zugleich nicht‑NATO-Staaten keine Militärbasen oder Truppen auf der Insel errichten dürfen. Nach Angaben des US-Außenministeriums enthält das Abkommen zudem Mechanismen zur Überprüfung und Begrenzung sicherheitsrelevanter Investitionen, insbesondere aus Russland und China, sodass diese und andere als Gegner eingestufte Staaten keine sensiblen Investitionen in Grönland tätigen können.

Strategische Bedeutung

Grönland nimmt aufgrund seiner geografischen Lage zwischen Nordamerika und Europa eine Schlüsselposition in der internationalen Sicherheitspolitik ein. Auf der Insel betreiben die USA die Pituffik Space Base (US-Militärstützpunkt), die für die Raketenfrühwarnung sowie die Überwachung von Weltraumaktivitäten von zentraler Bedeutung ist.

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KO KOSMO-Redaktion
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