Tirol bebt und das nicht zum ersten Mal in dieser Woche. Die Erschütterungen im Großraum Innsbruck werden spürbarer, die Nervosität wächst.
Am Freitagmorgen um 6.46 Uhr wurde der Großraum Innsbruck erneut von einem Erdbeben erfasst. Die Erschütterung erreichte eine Magnitude von 3,4, das Epizentrum befand sich im Bereich von Hall in Tirol. Nach Angaben von GeoSphere Austria war das Beben in Hall in Tirol, Innsbruck, Sistrans und Natters deutlich wahrnehmbar.
Anhaltende Erdstöße
Dabei handelt es sich nicht um ein Einzelereignis: Seit mehreren Tagen registrieren Messstationen in der Region wiederholt seismische Aktivität. In der Nacht auf Mittwoch hatte bereits ein Beben der Stärke 3,7 die Bevölkerung aufgeschreckt. Die anhaltende Serie von Erdstößen versetzt die Einwohner zunehmend in Unruhe.
Stimmen der Betroffenen
Zahlreiche Betroffene schilderten ihre Wahrnehmungen in sozialen Netzwerken sowie gegenüber der Tiroler Tageszeitung. Ein Leser aus Volders beschrieb die Situation so: „In Volders deutlich zu spüren, unsere Glasflächen vibrierten heftig!“ Eine weitere Person, die zunächst an ihrer eigenen Wahrnehmung zweifelte, kommentierte: „Also doch nicht nur eingebildet?!“ Auch aus Kolsassberg meldeten sich Stimmen zu Wort – mit der Schilderung: „Ganz leicht am Kolsassberg. Aber gehört hat man es.“