Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Wahlbeobachtung

Serbien wählt: 300 internationale Beobachter überwachen den Urnengang

Serbien wählt: 300 internationale Beobachter überwachen den Urnengang
Foto: EPA/MARKO DJOKOVIC
2 Min. Lesezeit |

Serbien wählt – und die Welt schaut zu. Gleich vier internationale Missionen überwachen den Urnengang vor Ort.

Vier internationale Organisationen begleiten die Parlamentswahlen in Serbien als Beobachtermissionen. Ihre Präsenz soll die Transparenz des Wahlprozesses sicherstellen und demokratische Standards gewährleisten.

Internationale Beobachter

Die Parlamentarische Versammlung der OSZE nimmt bereits zum zwölften Mal an einer Wahlbeobachtung in Serbien teil. Die Delegation unter der Leitung von Federica Onori aus Italien umfasst rund 80 Abgeordnete und Mitarbeiter aus 29 Ländern.

Das ODIHR (OSZE-Büro für demokratische Institutionen) wird von Eoghan Murphy aus Irland angeführt; sein Kernteam besteht aus 14 Experten, die durch bis zu 300 Kurzzeit-Beobachter ergänzt werden sollen. Die Delegation des Europäischen Parlaments, der sieben Abgeordnete angehören, steht unter der Leitung von Andreas Schieder. Die zwanzigköpfige PACE-Mission (Parlamentarische Versammlung des Europarats) wird von Piero Fassino geführt.

Gespräche vor Ort

Die PACE-Delegation ist vom 23. bis 26. Oktober in Serbien und wird die Stimmabgabe am 25. Oktober vor Ort verfolgen. Im Rahmen ihrer Arbeit treffen die Missionen Vertreter zuständiger Ministerien, politischer Parteien sowie der Zivilgesellschaft. Auch Gespräche mit der Republikanischen Wahlkommission sind vorgesehen.

Eoghan Murphy betonte, die mehrtägige Präsenz vor Ort ermögliche es, mit einem weiten Kreis von Wahlbeteiligten in Kontakt zu treten, den Verlauf der Ereignisse zu verfolgen und deren Bedeutung für den gesamten Wahlprozess einzuordnen.

Für die serbische Diaspora, die die politischen Entwicklungen im Herkunftsland aufmerksam beobachtet, kommt dem internationalen Engagement besondere Bedeutung zu.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen