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Autobahnausbau

Adria-Stau adé? Neue Mega-Strecke fehlt nur noch der letzte Schliff

Adria-Stau adé? Neue Mega-Strecke fehlt nur noch der letzte Schliff
(FOTO: iStock)
3 Min. Lesezeit |

Viadukt und Tunnel stehen fast, doch zur Freigabe fehlt noch etwas. Kroatien sucht jetzt Firmen für einen 13-Millionen-Auftrag.

Die Umfahrung von Novi Vinodolski in Kroatien nimmt Gestalt an: Für den Abschnitt Selce–Novi Vinodolski der Autobahn A7 Križišće–Žuta Lokva läuft die Ausschreibung für die Ausstattung. Sie soll sicherstellen, dass die Strecke nach Bauende rasch und sicher für den Verkehr freigegeben werden kann.

Die Hrvatske autoceste (HAC), die kroatische Autobahngesellschaft, treiben dafür ein umfangreiches Vergabeverfahren zur Beschaffung und Montage der Ausstattung voran. Es betrifft Etappe 3, Phase 2 des Abschnitts Selce–Novi Vinodolski.

Die Trasse ist rund 9,8 Kilometer lang und bildet als erste Phase der künftigen A7 die Umfahrung von Novi Vinodolski, vorerst mit einer Fahrbahn, auf der der Verkehr in beide Richtungen rollt. Der Auftrag ist rund 13 Millionen Euro schwer, Angebote können noch bis zum 24. November abgegeben werden.

Ausstattung im Fokus

Auf den Bau der Trasse und der großen Kunstbauten folgt nun die Ausstattung, ohne die keine sichere Verkehrsfreigabe möglich ist. Dazu zählen typischerweise Beschilderung, Schutzplanken, Markierungen sowie Betriebs- und Sicherheitstechnik.

Der neue Abschnitt in der Gespanschaft (Verwaltungsbezirk) Primorje-Gorski Kotar soll nach Abschluss der Arbeiten ein zügigeres und geordneteres Vorankommen ermöglichen. Die vollständige Ausstattung fehlt der Strecke allerdings noch. Mit der laufenden Ausschreibung setzt die HAC den nächsten Meilenstein, um das Projekt in Betrieb zu nehmen.

Stand der Bauarbeiten

Das Projekt steckt mitten in der Bauphase, die Arbeiten stehen aber kurz vor dem Abschluss. Ende August waren beim 1.055 Meter langen Viadukt Ričina sämtliche Pfeiler fertiggestellt und rund 65 Prozent der stählernen Überbaukonstruktion montiert. Auch beim 834 Meter langen Tunnel Zagori sind die wichtigsten Arbeiten deutlich vorangekommen, im September und Oktober gab es weitere Fortschritte.

Für die größte Community hierzulande und die Diaspora aus Südosteuropa, die in der Urlaubssaison Richtung Adria aufbricht, ist diese Route zentral. Die Umfahrung soll die sommerlichen Staus auf der Adria-Magistrale spürbar entschärfen und die Anreise nach Kroatien sicherer und planbarer machen.

Ist die Ausschreibung am 24. November abgeschlossen, kann die Ausstattung der rund 9,8 Kilometer langen Strecke vergeben werden. Ziel bleibt es, den Abschnitt nach der finalen Ausrüstung zügig für den Verkehr zu öffnen.

Er gilt als wichtiger Baustein der A7 Križišće–Žuta Lokva und als direkte Entlastung der Küstenachse rund um Novi Vinodolski, Selce und die Adria-Magistrale.

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KO KOSMO-Redaktion
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