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BETRUG

Serbin kassiert als „Single“ 47.123€ von Sozialhilfe

Serbin kassiert als „Single“ 47.123€ von Sozialhilfe
Symbolbild: (FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Eine verheiratete Serbin gab beim Sozialhilfe-Antrag „ledig“ an und kassierte dadurch 47.123€ Sozialhilfe zu viel. 2019 wurde sie beim Betrug erwischt und flog auf.

Eine Österreicherin mit serbischen Wurzeln wurde wegen Betruges und Diebstahles in St. Pölten angeklagt. Die 28-Jährige hatte mit ihrem zweiten Ehemann in Serbien gelebt, die Beziehung lief nicht gut, also zog sie zurück zu den Eltern in den Bezirk Tulln. Beim Antrag der Mindestsicherung kreuzte die noch verheiratete Frau „ledig“ an. So kassierte sie über mehrere Jahre über 47.000 Euro zu viel an Sozialhilfe.

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Bei Diebstahl aufgeflogen:
2019 flog die Frau schließlich auf, nachdem sie mehrmals mit Familienmitgliedern Elektrogeräte in Altstoffsammelzentren gestohlen hatte. In akribischer Ermittlungsarbeit wertete die Polizei damals die Bänder der 21 Überwachungskameras aus. Denn zum damaligen Zeitpunkt waren drei verschieden Banden auf die Altwaren heiß – schlussendlich wurde die Serbin identifiziert, kontrolliert und dabei stieß man auf die zu hohe Sozialhilfe.

Beim Prozess beteuerte die Angeklagte: „Ich habe das nicht gewusst und den Antrag nicht genau gelesen.“ Zum Schluss beteuerte die Verdächtige auch: „Ich zahle alles zurück dann. Die Scheidung ist bald durch und die Mindestsicherung – diesmal in der richtigen Höhe – ist beantragt.“  Die Serbin wurde zu 16 Monaten bedingt verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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KO KOSMO-Redaktion
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