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Ab 2023 werden die Arbeitszeiten geändert!

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(FOTO: iStock/coffeekai)

Chef-Verhandler der Metaller, Rainer Wimmer ist mit der Gehaltsverhandlung zufrieden. 2023 ist ein neuer Vorstoß beim Thema Arbeitszeit in Planung.

Fast einen ganzen Tag wurde in der Wiedner Hauptstraße verhandelt. Nun wurde man sich einig. Die Gehälter werden rückwirkend mit 1. November im Durchschnitt um 7,44 Prozent erhöht, so der ÖGB. Doch so einfach ist es nicht, denn die Ist-Löhne steigen dabei “nur” um 5,4 Prozent, wo unabhängig von der Einkommenshöhe eine Erhöhung von 75 Euro dazukommt. Das ergibt für die unterste Lohn-und Gehaltsgruppe eine Erhöhung von 8,9 Prozent.

Ein Plus von 6,3 Prozent haben die niedrigen und mittleren Gehälter. Die geplanten Demonstrationen sind somit abgewendet. Einige Stunden später war Chefverhandler Rainer Wimmer (PRO-GE) auf Ö1 im Morgenjournal zu Gast.

Er sprach über ein wiederkehrendes Schema: Erst, wenn in den Betrieben Druck aufgebaut werden, Angestellte in Betriebsversammlungen gehen, komme Bewegung in die Verhandlungen. Auch wenn die Forderungen zuerst höher waren; “Ja, wir sind zufrieden”, so Wimmer.

6. Urlaubswoche ist geplant

Auch das Thema der Arbeitszeitverkürzung, sei es die sechste Urlaubswoche oder die 4-Tage-Woche, würde von den Arbeitnehmervertretern “total skeptisch” gesehen. Die Prioritäten lägen dieses Jahr eben auf das Einkommen. “Es kommt ein nächstes Jahr, es kommt eine nächste Verhandlung.” 

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