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WAFFENSCHMUGGEL

Albaner verkauft ukrainische Waffen & Raketen

RAKETE
Symbolbild (FOTO: iStock)

Ein Reporter filmte mit einer versteckten Kamera, wie ihm ein Albaner rund sechs Panzerabwehr-Lenkwaffen verkaufen wollte. Die Waffenausrüstung stammt aus der Ukraine.

Eine neue Waffe kostet bis zu 80.000 Euro, jeder Sprengkopf kann in zwei Kilometer Entfernung einen halben Meter Panzerstahl durchschlagen. In den letzten Wochen lieferten die amerikanischen Streitkräfte hunderte von Javelin, Fire-and-Forget-Panzerabwehrlenkwaffen an die ukrainische Armee.

Rund sechs Stück dieser High-Tech-Lenkwaffen landete auch im Kofferraum eines VW-Autos mit albanischen Kennzeichen.

NLAW Manpads & Javelin-Raketen

Das virale Video wird als Beweis gesehen, dass die von Großbritannien und den USA gelieferten Waffen nicht wie ausgemacht an der Front in Donbass ankommen, sondern bei Terroristen oder Kriminellen landen.

Bei den Westeuropäischen Geheimdiensten, läuten bereits die Alarmglocken. All diese Lenkwaffen könnten gegen Regierungssitze oder Politiker-Konvois eingesetzt werden.

Dass diese Kriegswaffen nach Österreich, Schweiz oder Deutschland geliefert werden, ist wegen der kaum überwachten Grenzen anzunehmen.

Waffenschmuggel Richtung Bosnien und Herzegowina?

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa sagte vergangenen Monat, dass einige Waffen aus der Ukraine auch nach Bosnien und Herzegowina geschmuggelt wurden.

„Die westlichen Länder ignorieren die Tatsache, dass Waffenlieferungen in die Ukraine sicherlich zu einer Ausweitung des Schwarzmarkts für Waffen in Westeuropa führen werden. Einige Waffen aus der Ukraine wurden bereits nach Bosnien und Herzegowina, Albanien und in den Kosovo geschmuggelt“, so Sacharowa.

Kein One-Way-Ticket

„Sie denken, dass die Waffenlieferungen ein One-Way-Ticket sind. Mit solchen Lieferungen wollen sie sich der veralteten Waffen entledigen. Sie vergessen jedoch, dass Waffenlieferungen in die Ukraine zur Ausweitung des Waffenschwarzmarktes führen werden, insbesondere in Westeuropa (und auf dem Balkan)“, sagte die Sprecherin des Außenministeriums.

Sacharowa betonte, dass die Behörden zu dieser Frage schweigen, aber Interpol soll schon alarmiert sein.

Quelle: exxpress