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Bosnischen Kroaten und Serben machen gemeinsame Sache

Bosnischen Kroaten und Serben machen gemeinsame Sache
Die führenden Politiker der bosnischen Kroaten und Serben, Dragan Čović und Milorad Dodik. (FOTO: Anadolija)
3 Min. Lesezeit |

Er fügte hinzu, dass die derzeitige territoriale Struktur Bosnien-Herzegowinas die EU-Integration des Landes verhindern würde und schlug aus diesem Grund vor, das Land als Föderation mit drei oder mehr Entitäten zu reorganisieren.

Eine sehr ähnliche Meinung teilt auch der RS-Präsident Milorad Dodik, welcher bereits seit Langem eine größere Autonomie, wenn nicht sogar eine Souveränität der Republika Srpska anstrebt. Daher zeigen sich die bosniakischen Politiker sehr besorgt über den Fakt, dass die Vertreter der Kroaten und Serben in Bosnien-Herzegowina gemeinsame Sache machen.

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„Ich hoffe, dass die Kroaten mit einer neuen föderalen Aufteilung Bosnien-Herzegowinas – wofür sich unsere Partei [HDZ B&H], der kroatische Nationalrat und ich selbst einsetzten, ihren Platz in Bosnien-Herzegowina bekommen“, so der Vizepräsident der RS Josip Jerković.

Der in der RS lebende ethnische Kroate Jerković ist zudem der Meinung, dass die derzeitige Lage seines Volks in dieser Entität reines Überleben sei und sich stark vom Leben der Kroatien in der Föderation Bosnien-Herzegowina unterscheide.

„Ich hoffe dass ein größerer Teil der Posavina und Republika Srpska in die neue föderale Einheit mit einbezogen wird, sodass nur ein kleiner Teil der Kroaten außerhalb dieser Entität leben werden“, so Jerković.

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KO KOSMO-Redaktion
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