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Alten Schmuck zu barem Geld machen

(FOTO: Gold & Co.)

Goldene Ringe, Diamantencolliers und teure Ketten: Schmuck zählt vielen nicht nur als modisches Accessoire, sondern auch als wertvoller Besitz. Nicht selten wird der Familien Erbschmuck von Generation an Generation weitergegeben und auch als „Notgroschen“ für schlechte Zeiten betrachtet.

Wer alten Schmuck schließlich aber doch verkaufen will oder vielleicht verkaufen muss, erlebt nicht selten eine herbe Enttäuschung: Für die vermeintlich hochwertigen Erbstücke zahlen Schmuckankäufer nicht einmal ansatzweise den erhofften Preis.

„Leider kommt es immer wieder vor, dass Kunden vom Preis, den ihnen Goldhändler für ihre Stücke zahlen, enttäuscht sind. Aber zum einen sind die sentimentalen Werte, die man mit altem Familienschmuck verbindet schlichtweg unbezahlbar, und zum anderen ist Schmuck eben keine solide Wertanlage“, bestätigt auch Walter Hell-Höflinger, Geschäftsführer des Wiener Edelmetallhändlers Gold & Co.

Meist zählt nur der Materialwert
Da sich auch beim Schmuck die Mode ändert, lässt sich alter Goldschmuck nur schlecht wiederverkaufen. Daher wandern Schmuckstücke aus Gold und Silber in den Schmelztiegel und werden so zum Rohstoff für Goldschmiede, zu Münzen und Barren oder werden in der Industrie weiterverarbeitet.

Die Arbeitszeit, die vom Goldschmied in ein Schmuckstück gesteckt wurde und den Kaufpreis beim Juwelier beeinflusst hat, kann beim Goldankauf nicht berücksichtigt werden. Wenn es sich daher nicht gerade um ein Schmuckstück aus der Hand eines bekannten Meisters oder einer berühmten Werkstätte handelt, zählt beim Verkauf an einen Edelmetallhändler nur der Wert des Materials. 

Beim Goldankauf bestimmen drei Faktoren den Preis. Die Karat Zahl (= Feingehalt) eines Stückes, sein Gewicht und der aktuelle Edelmetallpreis am Weltmarkt.

(FOTO: Gold & Co.)

„In Österreich sind Schmuckstücke meist aus 14 Karat Gold (585er Gold), was einen Goldanteil von 58,5 % entspricht. In südlicheren Ländern, etwa in Italien oder auf dem Balkan, findet man häufiger Schmuckstücke, die aus 750er Gold gefertigt wurden. Hier liegt der Goldgehalt somit bei 75 %, was 18 Karat entspricht. 333er Gold dagegen hat 8 Karat, der Goldanteil an der Legierung liegt nur mehr bei 33,3 %,“ so Hell-Höflinger.

Schmuck bewerten lassen: Was ist mein alter Schmuck wert?
Aber ist die von Oma geerbte Kette nun ein kleines Vermögen wert oder lediglich günstiger Modeschmuck aus den Zwanzigern? Für Laien ist es oft schwer den Wert eines Schmuckstücks zu erkennen.

Um herauszufinden, was Ihr Schmuck wert ist, können Sie diesen bei Goldhändlern bewerten lassen. „Jeder seriöse Edelmetallhändler wird Ihre Schmuckstücke kostenlos und unverbindlich bewerten! Möchten Sie Ihre Stücke verkaufen, bekommen Sie auch direkt ein Angebot. Lassen Sie sich aber auf keinen Fall zum Verkauf drängen!“, sagt der Experte.

Im schlimmsten Fall stellt sich alter Erbschmuck bei der Bewertung durch einen Fachmann als Modeschmuck heraus, der zwar von hohem sentimentalem Wert sein kann, aber keinerlei Materialwert besitzt.

„Die meisten Kunden kommen aber mit herkömmlichem, industriell hergestelltem Gold- oder Silberschmuck zu uns. Wir bezahlen dann den Preis für Altgold, der sich mit einem Abschlag für das Schmelzen und Recycling am allgemeinen Goldpreis orientiert.“

Selten aber doch kommt es vor, dass Schmuckstücke mit kunsthistorischem Wert verkauft werden sollen.  Unsere Experten bei Gold & Co erkennen dank ihrer langjährigen Erfahrung, wenn ein besonderes Stück dabei ist. Sollten Sie für ein konkretes Schmuckstück woanders einen besseren Preis bekommen können, empfehlen Ihnen unsere Mitarbeiter in dem Fall stets vertrauenswürdige Spezialisten in Wien“, sagt Gold & Co Chef Hell-Höflinger.

Soll man Schmuck als Geldanlage behalten?
„Kaufen Sie sich Schmuck, um ihn zu tragen und eine Freude daran zu haben. Aber bitte nicht als eine Geldanlage. Wer Schmuck als langfristige Wertanlage betrachtet, wird in den allermeisten Fällen eine Enttäuschung erleben.“, meint Hell-Höflinger, der auch Sachverständiger für Edelmetalle ist.

Walter Hell-Höflinger, Geschäftsführer des Wiener Edelmetallhändlers Gold & Co (FOTO: Gold & Co.)

Dabei seien Gold und Silber für sich sogar eine sehr gute, weil sichere und wertstabile Anlage. Aber eben nicht in Form von Schmuck. Wer Geld in Edelmetallen anlegen möchte, sich vor allem gegen Geldentwertung & Inflation absichern will und langfristig auch auf Rendite spitzt, sollte auf gängige Anlagemünzen aus Gold oder Silber setzen. Diese Münzen ebenso wie Barren sind standardisiert und haben einen sehr hohen Goldgehalt, sodass ihr Wert immer nah am aktuellen Goldpreis bzw. Silberpreis liegt.

„Klassische Anlagemünzen wie der heimische Wiener Philharmoniker, die kanadischen Maple Leaf Münzen oder Krügerrand Goldmünzen aus Südafrika werden weltweit akzeptiert und die aktuellen Preise dafür lassen sich jederzeit ganz einfach online herausfinden. Anders als bei Schmuck wissen Sie somit immer was Ihr Gold und Silber tatsächlich gerade wert ist. “ so der Gold & Co Geschäftsführer.

Ein besonderer Service von Gold & Co ist der Gold-Tausch: von Altgold zu Anlagegold. Dabei profitieren Sie vom gleichbleibenden Verhältnis des Altgoldwerts zum Goldkurs und können Ihren nicht länger getragenen, alten oder sogar kaputten Goldschmuck in eine leicht handelbares Anlagegold in Form von Münzen oder Barren umtauschen.

Egal ob Sie alten Schmuck, Zahngold oder andere Stücke aus Gold & Silber verkaufen möchten oder sich für eine Investition in Edelmetalle interessieren, kommen Sie jederzeit zu einem persönlichen, unverbindlichen und seriösen Beratungsgespräch in eine der Gold & Co Filialen in Wien 9 oder Wien 22.

 Mehr Infos zum Goldankauf in Wien, zu Anlagegold und Edelmetallen überhaupt findet man bei Gold & Co.

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