Start Aktuelles AMS-Chef: „Jobchancen für Ungeimpfte massiv eingeschränkt“
JOHANNES KOPF

AMS-Chef: „Jobchancen für Ungeimpfte massiv eingeschränkt“

(FOTO: AMS/Spiola, zVg.)

Die bevorstehende Impfpflicht hat auch große Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, betont AMS-Chef Johannes Kopf. Ungeimpfte hätten es schwer, einen Job zu finden.

Im „Standard“-Interview erklärte Kopf, dass sich ungeimpfte Personen auf schwierige Zeiten einstellen müssten. Die Jobchancen seien bei ihnen „massiv reduziert“. Auch wenn man bei den Jobanzeigen selbst keine Forderungen hinsichtlich des G-Status stellt, so wisse der AMS-Chef, dass bei Vorstellungsgesprächen sehr wohl nach dem Impfstatus gefragt wird – „allein deshalb, weil sie das Ansteckungsrisiko minimieren wollen.“

Die Einführung der Impfpflicht würde Unternehmen diese Last nehmen, da es sich um ein „emotionales und schwieriges Thema“ handle. Die geplante Regelung der Regierung würden mutmaßlichen Konflikten entgegenwirken.

Suspendierung in der Realität kein Thema
Laut Kopf gebe es in Österreich „nicht mehr als zwei Dutzend“ Fälle, die dazu führten, dass aufgrund einer Impfpflicht das Arbeitslosengeld gesperrt wurde. „Das sind dann Leute, die wirklich überzeugt davon sind, dass die Impfung gesundheitlich gefährlich ist – und diese Ablehnung auch kundtun“, erklärte er und fügte hinzu, dass man das Thema stärker diskutiere, als es in der Realität vorkomme.

Quellen & Links:

Vorheriger ArtikelNeuer Schock im Fall Đoković: Muss Nole nach Visums-Entzug in Einwanderungshaft?
Nächster ArtikelMordssong: Balkan-Popsängerin stürmt österreichische Charts (VIDEO)
Fragen oder Anregungen? Wir freuen uns auf Ihr Mail an redaktion[at]kosmo.at!