Roter Stern Belgrad ist ohne den gesundheitlich angeschlagenen Marko Arnautovic ins finale Playoff der UEFA Champions League eingezogen. Dem serbischen Serienmeister genügte am Dienstagabend ein 1:1-Unentschieden auf heimischem Boden, nachdem das Hinspiel bei Lech Posen mit 3:1 gewonnen wurde.
Mit dem Gesamtergebnis von 4:2 sicherte sich Roter Stern zum neunten Mal in Folge die Teilnahme an einer europäischen Gruppenphase. Im entscheidenden Playoff-Duell wartet nun Zyperns Meister Pafos FC mit dem brasilianischen Routinier David Luiz. Das Hinspiel findet am 19. August im Rajko-Mitić-Stadion in Belgrad statt.
Der 38-jährige Ex-Chelsea-Star David Luiz wird erstmals für Pafos FC in einem europäischen Wettbewerb auflaufen. Der Brasilianer bringt internationale Erfahrung aus über 700 Profispielen und 57 Länderspielen mit und hat einen Vertrag bis 2027 beim zypriotischen Meister unterschrieben.
Österreichs Rekordnationalspieler Arnautovic, bei dem Coach Vladan Milojevic tags zuvor von einem „kleinen Problem“ gesprochen hatte, stand nicht im Aufgebot.
⇢ Arnautovic steht mit Roter Stern kurz vor der Champions-League-Comeback
Feyenoords Niederlage
Weniger erfolgreich verlief der Abend für Feyenoord Rotterdam. Der niederländische Traditionsklub, der ohne den kniegeschädigten ÖFB-Verteidiger Gernot Trauner auskommen musste, kassierte im Rückspiel eine deutliche 2:5-Niederlage gegen Fenerbahce Istanbul.
Der 2:1-Erfolg aus dem Hinspiel reichte nicht für das Weiterkommen. Feyenoord muss sich nun wie Österreichs Vizemeister Red Bull Salzburg mit der Europa League begnügen.
Slowakisches Aus
Auch Slovan Bratislava mit Kevin Wimmer verpasste den Sprung in die Königsklasse. Nach einem knappen 1:0-Heimsieg scheiterten die Slowaken an Kairat Almaty im Elfmeterschießen mit 3:4.
Die Kasachen treffen nun im Champions-League-Playoff auf Celtic Glasgow, während Slovan im Europa-League-Playoff gegen die Young Boys Bern antreten wird.