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Quali-Runde

Arnautovic steht mit Roter Stern kurz vor der Champions-League-Comeback

Arnautovic steht mit Roter Stern kurz vor der Champions-League-Comeback
FOTO: EPA/Pawel Jaskolka
2 Min. Lesezeit |

Statt Rapid Wien wählte Arnautovic Roter Stern Belgrad – aus emotionalen und finanziellen Gründen. Nun steht er kurz vor der Champions League.

Marko Arnautovic verhandelte im Sommer mehrere Wochen mit Rapid Wien über eine mögliche Rückkehr in seine Heimatstadt. Die Hütteldorfer lockten den Offensivstar mit einem Zweijahresvertrag und einem Jahresgehalt von drei Millionen Euro brutto plus Boni. Doch das Angebot reichte nicht aus: Bei seiner tränenreichen Vorstellung bei Roter Stern Belgrad am 21. Juli enthüllte Arnautovic den emotionalen Hintergrund seiner Entscheidung – er erfüllte seinem langjährigen Wegbegleiter, Förderer und Freund Sinisa Mihajlovic einen letzten Wunsch. Zusätzlich machte ihn das serbische Spitzenteam mit 2,5 Millionen Euro netto pro Jahr zum bestbezahlten Spieler in der Vereinsgeschichte.

Der 35-jährige Österreicher unterschrieb einen Zweijahresvertrag mit Option auf eine Nachkarriere-Funktion beim Verein. Nach seiner aktiven Laufbahn soll er eine Führungsrolle bei Roter Stern übernehmen, was die langfristige strategische Ausrichtung verdeutlicht.

Champions-League-Ambitionen

Mit seinem neuen Arbeitgeber Roter Stern Belgrad steht Marko Arnautovic bereits mit einem Bein in den Playoffs der Königsklasse und ist nur noch eine Hürde von der Champions-League-Ligaphase und Duellen mit Europas Fußball-Elite entfernt. Die Serben setzten sich am Mittwochabend im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde auswärts souverän mit 3:1 gegen Lech Posen durch. Matchwinner war der bosnische Mittelfeldspieler Rade Krunic, der alle drei Treffer erzielte und einen lupenreinen Hattrick feierte.

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Der österreichische Rekordnationalspieler Arnautovic wurde in der 78. Spielminute eingewechselt. Für den Neuzugang mit der Rückennummer 89 steht kommende Woche das Rückspiel im heimischen „Marakana“-Stadion von Belgrad auf dem Programm. Bei einem positiven Ausgang der Qualifikation wäre es für Arnautovic die erste Teilnahme an der reformierten Champions League seit seiner Zeit bei Bologna.

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KO KOSMO-Redaktion
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