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Asbest im Schotter: McDonald’s-Spielplatz und Autobahn-Rastplatz verseucht

Asbest im Schotter: McDonald’s-Spielplatz und Autobahn-Rastplatz verseucht
FOTO: Greenpeace
2 Min. Lesezeit |

Schotter mit 50 Prozent Asbestanteil auf einem McDonald’s-Spielplatz und einem Autobahn-Rastplatz im Burgenland sorgt für Alarm. Greenpeace fordert sofortige Maßnahmen.

Nach Untersuchungen von Greenpeace wurden im Burgenland weitere Orte mit erheblicher Asbestbelastung entdeckt. Zu den neu identifizierten Standorten zählen ein McDonald’s-Spielplatz in Oberpullendorf sowie der Rastplatz Mogersdorf an der S7, der von der Asfinag betrieben wird. Die Umweltorganisation wurde durch Hinweise aus der Bevölkerung auf diese Standorte aufmerksam. Die Analyseergebnisse eines unabhängigen Labors fielen alarmierend aus: Der Asbestanteil lag teilweise bei über 50 Prozent – deutlich über der 0,1-Prozent-Grenze, ab der Material als gefährlicher Abfall eingestuft wird.

Die Asfinag reagierte umgehend und sperrte den betroffenen Rastplatz Mogersdorf vorübergehend. Der Straßenbetreiber betonte: „Dies ist eine reine Vorsichtsmaßnahme.“ Auch McDonald’s Österreich kündigte zügige Gegenmaßnahmen an und plant, den verdächtigen Schotter an den betroffenen Bereichen großflächig zu entfernen.

Forderung nach Schutzmaßnahmen

Die Umweltschutzorganisation appelliert nun an die burgenländische Landesregierung, unverzüglich Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung einzuleiten. Insbesondere Spiel- und Sportplätze mit Asbestverdacht sollten nach Ansicht von Greenpeace gesperrt und saniert werden. Die von den Landesbehörden angekündigten Luftmessungen werden von der Organisation zwar begrüßt, jedoch als „bei Weitem nicht ausreichend, um mögliche Risiken abzuwenden“ eingestuft.

Greenpeace rät besorgten Einwohnern, sich direkt an ihre zuständigen Bürgermeister zu wenden.

Sämtliche betroffene Unternehmen und Betreiber wurden bereits über die Ergebnisse der Asbestuntersuchungen in Kenntnis gesetzt.

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KO KOSMO-Redaktion
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