Start NEWS Chronik Balkan-Gastronom wurde als Kokain & Kalaschnikow-Dealer gefasst: Schock bei Co-Besitzer Đani
WIEN

Balkan-Gastronom wurde als Kokain & Kalaschnikow-Dealer gefasst: Schock bei Co-Besitzer Đani

DJANI_DROGEN
(FOTO: LPD Polizei Wien, Instagram/@djanimusic)

Der Polizei-Schlag gegen einen mutmaßlichen Drogenring im zweiten Bezirk am Freitag (KOSMO berichtete) sorgt auch bei den Balkanstars und den Co-Besitzer für große Empörung!

Etliche FPÖ Politiker wie Johann Gudenus, sowie die FPÖ-Spitze kamen Öfters zum Essen in das Restaurant des hauptverdächtigen Gastronomen. Ausgelassene Festlichkeiten waren dort gang und gäbe.

Wie Kosmo bereits berichtet hat, stürmte die Polizei nach monatelangen Ermittlungen am 23. April schließlich eines von Predrag Bs Lokalen am Mexikoplatz, nachdem der Gastronom zuvor selbst einem verdeckten Fahnder Kokain verkauft haben soll. Bei dem Cobra-Einsatz versuchte der Gastronom kurzzeitig gemeinsam mit zwei 1-Kilo-Packungen Kokain die Flucht zu ergreifen. Um die Beweise zu vernichten, warf er diese vom Hausdach. Doch erfolglos. Predrag B., sowie zwei mutmaßliche Komplizen – eine 27-jährige Montenegrinerin und ein Montenegriner – wurden von den Beamten festgenommen.

Nun sitzt der 43-jährige Serbe wegen Suchtmittelhandels und dem Verstoß gegen das Waffengesetz (Im Zuge der Operation stellte die Kriminalpolizei etwa 3,5 Kilogramm Marihuana, eine Kalaschnikow (AK 47), 2,3 Kilogramm Kokain, knapp 5.300 Euro Bargeld und zwei Faustfeuerwaffen (Glock, Beretta) sicher) in Untersuchungshaft. Das sorgt vor allem innerhalb der Balkan-Promiszene für Aufruhr. Bei dem einen oder anderen Stammkunden des mutmaßlichen Drogendealers wird möglicherweise aber auch Angst mitschwingen.

Viele serbische Popstars traf die Schocknachricht hart. Etliche Interpreten hatten im Restaurant sogar Auftritte, darunter waren auch Dejan Matić, Pedja Medenica, sowie Tea Tairović gerne zu Gast.

Den serbischen Sänger und Co-Besitzer Đani, trifft die Nachricht umso mehr. Im Interview gegenüber Blic sagte er: „Wir haben mit der Familie ein Restaurant geführt, und das tun wir immer noch. Es tut uns sehr leid, dass dies alles passiert ist. Wir lieben sie, sie sind wundervolle Menschen. Es gibt keine Person aus Serbien, der ihn nicht willkommen geheißen, ihm geholfen oder ihn respektiert hat.“, sagt der Co-Besitzer Đani.