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Bambi-Fabrik abgebrannt: Wird es nun keine Plazma mehr geben?

Bambi-Fabrik abgebrannt: Wird es nun keine Plazma mehr geben?
(FOTO: Youtube-Screenshot)
2 Min. Lesezeit |

Ein verheerender Brand hat in der Keksfabrik von Bambi in Pozarevac schwere Schäden angerichtet und die Produktionsanlagen stark in Mitleidenschaft gezogen. Wie das Unternehmen mitteilte, könnte es in der kommenden Zeit zu Engpässen bei der Verteilung ihrer Produkte kommen. Diese Nachricht traf viele Haushalte in Serbien schwer, da die Produkte von Bambi, insbesondere das beliebte Plazma-Keks, seit Generationen fest im Alltag vieler Familien verankert sind.

Trotz der angekündigten Lieferengpässe gibt sich die Bevölkerung in Pozarevac optimistisch. „Es wird immer Plazma geben. Die Fabrik wird die Produktion wieder aufnehmen“, ist der Tenor unter den Bewohnern. Viele haben sich bereits mit Vorräten eingedeckt, um eventuelle Engpässe zu überbrücken. „Ich habe schon vorgesorgt – zwei Kilo habe ich zu Hause“, berichtet eine ältere Dame. Ein anderer Anwohner erzählt: „Mein Mann isst seit 34 Jahren Plazma, er ist Diabetiker und sucht ständig danach.“

Solidarität der Belegschaft

Nach Angaben des Unternehmens sind alle Arbeitsplätze gesichert. Die Belegschaft zeigt sich solidarisch und bereit, bei der Wiederherstellung der Produktion mitzuwirken, auch wenn das bedeutet, zeitweise in anderen Produktionsstätten wie der in Paracin zu arbeiten. „Wenn ich gebraucht werde, gehe ich selbstverständlich hin“, erklärt Jadranka Gajic, eine Angestellte der Bäckereiabteilung.

Engpässe im Handel spürbar

Bogdan Radosevic, Verkäufer in einem örtlichen Geschäft, berichtet: „Wir haben Plazma in kleinen Packungen, aber die großen Packungen sind seit einer Woche ausverkauft. Früher wurden die großen Packungen bevorzugt gekauft; nun sind viele Kunden enttäuscht, wenn sie sehen, dass nur noch kleine Packungen verfügbar sind.“

Momentan läuft nur ein kleiner Teil der Produktionslinie, der vom Brand verschont blieb. Die Produktionskapazitäten sollen jedoch bald wieder vollständig hergestellt sein, sobald die Renovierungsarbeiten abgeschlossen sind. „Wir werden weiter investieren – in Bau und Wiederaufbau sowie in die Entwicklung und Produktionskapazitäten“, sagt Dragan Stajkovic, Generaldirektor der Bambi-Fabrik. Das Team arbeitet mit Hochdruck daran, die Fabrik möglichst schnell wieder in vollem Umfang betriebsbereit zu machen.

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KO KOSMO-Redaktion
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