Bei einer Eskalation der Gewalt, erlebte der Bahnhof Meidling in Wien vor einem Monat eine brutale Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Banden.
Bewaffnet und mit verdeckten Gesichtern lieferten sich die Mitglieder eine Straßenschlacht. Nur durch das schnelle Eingreifen der Spezialeinheiten der WEGA konnte diese unter Kontrolle gebracht werden.

Einsatz von Messern und Schreckschusswaffen
Die Angreifer, junge Tschetschenen, zielten darauf ab, ihre Gegner, junge Männer afghanischer Herkunft, zu überraschen und zu überwältigen. Dabei schreckten sie nicht davor zurück, Messer, Hämmer, Flaschen und Schreckschusswaffen einzusetzen. Der Konflikt, der seinen Ursprung in interethnischen Spannungen hat, führte zu mehreren schweren Verletzungen bei den Opfern im Alter von 15, 18 und 23 Jahren.
Fahndung und Zeugenaufruf
Durch die Veröffentlichung von Bildern durch die Staatsanwaltschaft Wien erhofft sich die Polizei nun Hinweise aus der Bevölkerung die zur Identifizierung und Festnahme der Verantwortlichen beitragen könnten. Hinweise (auch anonym) werden an das Landeskriminalamt Wien unter der Telefonnummer 01-31310-33800 erbeten.
Rivalitäten unter Migrantengruppen
Die Wurzeln dieser Auseinandersetzungen liegen in den tiefen Rivalitäten zwischen verschiedenen Migrantengruppen. Die Konflikte zwischen Tschetschenen, Syrern, Afghanen und Türken sind oft durch Missverständnisse und Racheakte geprägt. Eine Messerattacke auf einen Tschetschenen, die die Spannungen zusätzlich erhöhte, soll Auslöser der jüngsten Gewalttaten sein.
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