Am 9. Oktober steht der Fall um den Brand in der Bibliothek des Gymnasiums Hallein vor Gericht. Das Feuer, das im Mai 2026 ausbrach, richtete einen erheblichen Sachschaden an.
Angeklagt sind eine 16-Jährige und ein 17-jähriger Lehrling. Der entstandene Schaden wurde seinerzeit auf 200.000 bis 300.000 Euro beziffert. Zahlreiche Bücher wurden durch die Flammen vernichtet.
Personen kamen keine zu Schaden. Dank der vorhandenen Brandschutztüren ließ sich das Feuer auf die Bibliothek beschränken.
Benzin als Beschleuniger
In den frühen Morgenstunden des 11. Mai 2026 – kurz nach 3 Uhr – brach in der Schulbibliothek das Feuer aus. Rasch ergaben sich Hinweise auf den Einsatz eines Brandbeschleunigers, was die Ermittler schließlich am 21. August zur Identifizierung der beiden Verdächtigen führte. Die Tatverdächtigen, beide bis dahin ohne Vorstrafen, sollen an mehreren Stellen Benzin ausgebracht haben.
Motiv ungeklärt
Das Motiv hinter der Tat ist nach wie vor ungeklärt. Der 17-Jährige räumte ein, den Brand gelegt zu haben, während die 16-Jährige von ihrem Recht auf Aussageverweigerung Gebrauch macht.
Die Anklage liegt bei der Staatsanwaltschaft Salzburg.