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20 Verletzte

Bis zu 50 Schüsse abgefeuert“: 60-Jähriger schießt wahllos in Menschenmenge

Bis zu 50 Schüsse abgefeuert“: 60-Jähriger schießt wahllos in Menschenmenge
FOTO: EPA/SITTHIXAY DITTHAVONG
2 Min. Lesezeit |

Mitten in Sydney fielen plötzlich Dutzende Schüsse. Ein 60-Jähriger feuerte wahllos auf Passanten und Fahrzeuge, 20 Menschen wurden verletzt – ein Wunder, dass niemand starb.

In einer stark frequentierten Straße Sydneys feuerte ein Mann am Sonntagabend mehrere Dutzend Schüsse ab und verletzte dabei 20 Personen. Die Polizei wies jedoch darauf hin, dass diese Zahl im Zuge der weiteren Ermittlungen noch ansteigen könnte. Nach Polizeiangaben schoss der Täter im Bezirk Inner West wahllos auf vorbeifahrende Fahrzeuge, darunter auch Polizeifahrzeuge. Insgesamt soll er bis zu 50 Mal geschossen haben. Die Behörden bezeichneten es als erstaunlich, dass bei diesem Vorfall niemand tödlich verletzt wurde.

Ein Opfer musste mit Schussverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden und befindet sich in ernstem Zustand, wie die Polizei bekannt gab. Laut Informationen des australischen Senders ABC erlitt der Mann Schusswunden an Brust und Nacken. Er soll sich auf der Rückbank eines Autos befunden haben, als ihn die Schüsse trafen. Weitere 19 Personen wurden wegen verschiedener Verletzungen behandelt, die hauptsächlich durch umherfliegende Glassplitter verursacht wurden.

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Der Rettungsdienst von New South Wales teilte mit, dass einige Betroffene auch wegen Schockzuständen versorgt werden mussten.

Täter festgenommen

Etwa zwei Stunden nach Beginn des Angriffs konnte die Polizei einen 60-jährigen Tatverdächtigen festnehmen. Der Mann wurde in einer Wohnung über einem Geschäft in Sydney-Croydon Park aufgegriffen – offenbar dem Ort, von dem aus die Schüsse abgefeuert wurden. Bei seiner Festnahme zog sich der Verdächtige leichte Verletzungen zu und musste ebenfalls ins Krankenhaus gebracht werden.

Der Sender ABC berichtet, dass der Mann keinen Waffenschein besaß. Zu einem möglichen Motiv liegen bislang keine Erkenntnisse vor.

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Die Ermittlungen der Sicherheitsbehörden laufen weiter.

Strenge Waffengesetze

Schusswaffenangriffe sind in Australien eine Seltenheit. Nach einem Massaker in Port Arthur auf Tasmanien im Jahr 1996, bei dem ein Bewaffneter 35 Menschen tötete, wurden automatische und halbautomatische Waffen im Land verboten.

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KO KOSMO-Redaktion
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