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Hundeprotest

„Böller-Aus“ gefordert! 150.000 Unterschriften in Österreich gesammelt!

„Böller-Aus“ gefordert! 150.000 Unterschriften in Österreich gesammelt!
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Knapp 150.000 Österreicherinnen und Österreicher unterstützen mittlerweile eine Petition für ein landesweites Verbot von Silvesterfeuerwerken. Die Organisation #aufstehn, die hinter der Initiative steht, verweist auf die erheblichen Belastungen durch die alljährliche Knallerei: Neben verängstigten Haustieren kommt es regelmäßig zu Personenschäden und Sachbeschädigungen in Millionenhöhe.

In der auf der Plattform aufstehn.at veröffentlichten Petition wird Innenminister Gerhard Karner konkret aufgefordert, ein „ortsunabhängiges Feuerwerksverbot ab Kategorie 2“ zu erlassen.

Tiergestützte Protestaktion

Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, plant die Organisation nun eine ungewöhnliche Protestaktion. Unter dem Motto „Bellen gegen Böllern“ ruft #aufstehn zu einem gemeinsamen Demonstrationszug mit Hunden in Wien auf. „Neben Mensch und Umwelt leiden besonders Tiere unter der Silvester-Knallerei. Mit der Aktion möchten wir ihnen eine Stimme geben“, erklärt Christian Haslinger von der Initiative.

Der Protestmarsch soll am 11. Februar stattfinden und vom Heldenplatz über den Ballhausplatz bis zur Ringstraße führen,

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wo vor dem Parlament ein symbolisches „Bell-Konzert“ geplant ist.

Die Aktivisten setzen damit auf eine tiergestützte Protestform, um die Aufmerksamkeit für ihr Anliegen zu erhöhen und den politischen Druck auf das Innenministerium zu verstärken.