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Gesundheitsgefahr

Botox-Razzia in Wien: Abgelaufene Spritzen und fehlende Qualifikation

Botox-Razzia in Wien: Abgelaufene Spritzen und fehlende Qualifikation
FOTO: Gruppe Sofortmaßnahmen
2 Min. Lesezeit |

Botox, Filler und Lippenbehandlungen ohne medizinische Qualifikation – Wiens Behörden heben immer mehr illegale Schönheitssalons aus. Die Kontrollen werden verschärft.

Die Wiener Behörden intensivieren ihre Kontrollen: Am vergangenen Wochenende führten die Gruppe Sofortmaßnahmen gemeinsam mit Wiener Polizei und Finanzpolizei umfangreiche Überprüfungen in verschiedenen Bezirken durch. „Die Weihnachtszeit ist eine besondere Zeit. Wir möchten, dass die Wienerinnen und Wiener diese Wochen unbeschwert und sicher genießen können“, erläutert Walter Hillerer von der Gruppe Sofortmaßnahmen die Hintergründe der Aktion.

Bei einer Durchsuchung in Wien-Landstraße stießen die Einsatzkräfte auf einen weiteren Fall von illegalen Schönheitsbehandlungen – bereits den achten in diesem Kalenderjahr. Die Beamten überraschten zwei Personen während einer laufenden Lippenbehandlung, obwohl die erforderliche medizinische Qualifikation fehlte. Die Behörden reagierten mit Anzeigen wegen Kurpfuscherei und unerlaubter Gewerbeausübung sowie der Sicherstellung sämtlicher verwendeter Materialien.

Illegale Beauty-Kliniken

Anfang Dezember hatten die Behörden bereits in Wien-Favoriten eine nicht genehmigte Schönheitseinrichtung ausgehoben. Die Einsatzkräfte trafen dort eine Mitarbeiterin an, die gerade eine Kosmetikbehandlung durchführte. Im Behandlungsraum fanden die Beamten sowohl gekühlte als auch abgelaufene Präparate.

Im Oktober musste ein Nagelstudio in Wien-Alsergrund seinen Betrieb einstellen. Das Etablissement hatte unerlaubt Botox-Injektionen und Filler angeboten.

Seit dem Sommer decken die Behörden durchschnittlich monatlich eine illegale Beauty-Klinik auf.

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KO KOSMO-Redaktion
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