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U-Haft

Brand in Crans-Montana: Barbesitzer prügelt Ehefrau krankenhausreif

Brand in Crans-Montana: Barbesitzer prügelt Ehefrau krankenhausreif
FOTO: EPA/ALESSANDRO DELLA VALLE
2 Min. Lesezeit |

Der Brand von Crans-Montana kostete 41 Menschen das Leben – nun gerät der Bar-Besitzer aus einem ganz anderen Grund in Haft.

Jacques Moretti, der Inhaber der Bar, die in der Silvesternacht bei einem verheerenden Brand im Schweizer Skiort Crans-Montana im Kanton Wallis vollständig zerstört wurde, ist wegen Gewalt gegen seine Ehefrau Jessica in Untersuchungshaft genommen worden. Laut Berichten des Fernsehsenders Léman Bleu und des öffentlich-rechtlichen Rundfunks RTS vom Sonntag soll er seine Frau so schwer verletzt haben, dass sie medizinisch versorgt werden musste und ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Der Vorfall ereignete sich demnach in der Nacht vom 11. auf den 12. August. Schweizer Medien berichteten am 23. August 2026 über die Verhaftung.

Neue Schlagzeilen

Mehr als acht Monate nach der Tragödie in Crans-Montana sorgt der Bar-Besitzer erneut für Aufsehen. Bei dem Brand in der Bar „Le Constellation“ waren in der Neujahrsnacht 41 Menschen ums Leben gekommen, darunter viele junge Gäste. 115 weitere Personen erlitten Verletzungen.

Ausgelöst wurde das Feuer durch Partyfontänen, deren Funken den Schaumstoff an der Decke entzündeten. Gegen die Bar-Betreiber laufen seither Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Brandstiftung.

Laufende Ermittlungen

Im Zuge der weiterhin laufenden staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen steht vor allem die Frage im Mittelpunkt, ob die Morettis sowie Verantwortliche der Gemeinde gegen geltende Sicherheitsvorschriften verstoßen haben. Die Gemeinde räumte bereits ein, dass seit 2019 keine Brandschutzkontrollen in der Bar durchgeführt worden waren – obwohl diese jährlich vorgeschrieben sind.

Die Anwälte des Ehepaars erklärten am Sonntagabend, die nun erhobenen Vorwürfe beträfen „ausschließlich das Privatleben“ des Paares. Dennoch stünden sie „in einem Kontext, der nicht ignoriert werden kann: Dem einer besonders schweren Prüfung, der die beiden seit dem 1. Jänner zusammen die Stirn zu bieten versuchen“.

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KO KOSMO-Redaktion
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